Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Unsichtbares Bauhaus
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Das Bauhausgebäude in Dessau gilt als Ikone der Moderne. Doch welche Orte in Dessau jenseits der von Walter Gropius entworfenen Bauhausbauten lassen sich noch mit dem Bauhaus verbinden? Wo wirkten, wo lebten, wo feierten die Bauhäusler in der Stadt?
Unsere Stadtführung zeigt Ihnen diese unsichtbaren Bauhausorte und lädt Sie ein, eine unbekannte Seite des Bauhauses zu entdecken.
Tickets: 12,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Preisträgerkonzert der Musikschule »Kurt Weill«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 11:00 Uhr

Ein ganz besonderes Event in der Rubrik PODIUM JUNGER KÜNSTLER ist das alljährlich stattfindende Preisträgerkonzert der in Dessau ansässigen Musikschule Kurt Weill.
Mit über 600 SchülerInnen und höchstem Engagement steht diese besondere Institution für Begeisterung, außerordentliche Musikalität und leidenschaftliche Musikerziehung.
Ein ... [mehr lesen]
Ein ganz besonderes Event in der Rubrik PODIUM JUNGER KÜNSTLER ist das alljährlich stattfindende Preisträgerkonzert der in Dessau ansässigen Musikschule Kurt Weill.
Mit über 600 SchülerInnen und höchstem Engagement steht diese besondere Institution für Begeisterung, außerordentliche Musikalität und leidenschaftliche Musikerziehung.
Ein Garant für qualitätvollen MusikerInnen-Nachwuchs und wir sind stolz, das Konzert der PreisträgerInnen im Rahmen des Kurt Weill Festes präsentieren zu dürfen!.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
All Colours Are Beautiful
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 12:00 - 18:00 Uhr

Am 15. März ist Tag der Druckkunst. Probiert unseren Risodrucker aus und gestaltet selbst. Wir stellen aus, was wir schon alles gedruckt haben. Stöbert in unserem Souvenirshop und in unserer Minibar! ;-)
Wo findet’s statt:BüroHallo / Jennifer Becker Photography, Ferdinand-von-Schill-Straße 6, 06844 Dessau
Veranstalter: Alexander Lech
Kurt-Weill-Fest: NUIT BLANCHE / SolDuo
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
So., 15.03.2026 / 14:00 Uhr

Ein Programm, das anmutet wie ein nächtlicher Konzertspaziergang …
In dieser musikalischen „weißen Nacht“ (auch schlaflose Nacht) wandern Sie gemeinsam mit den beiden PreisträgerInnen dem SolDuo durch eine Galerie der Klangfarben. Unterschiedlichste Kompositionen zeigen, wie ähnlich sich Malerei und Musik in vielen Aspekten sind. Was dem Maler sei... [mehr lesen]
Ein Programm, das anmutet wie ein nächtlicher Konzertspaziergang …
In dieser musikalischen „weißen Nacht“ (auch schlaflose Nacht) wandern Sie gemeinsam mit den beiden PreisträgerInnen dem SolDuo durch eine Galerie der Klangfarben. Unterschiedlichste Kompositionen zeigen, wie ähnlich sich Malerei und Musik in vielen Aspekten sind. Was dem Maler sein Pinsel, ist dem Musiker sein Instrument. In Stücken wie Bryan Johnsons Painted Music werden Bilder Paul Klees in wunderschöne Melodien verwandelt, während Osvaldo Golijovs Fish Tale selbst als eine Art zartes Aquarell in musikalischem Gewand daherkommt. Im zweiten Teil des Programms gesellt sich eine weitere Kunstform dazu: Der Tanz. Denn auch wenn kein Tänzer auf der Bühne steht, so wird doch jede Bewegung in der Musik fühlbar und erscheint vor unserem inneren Auge, wenn Béla Bartóks Rumänische Volkstänze, aber auch bedeutende Stücke Maurice Ravels (Habanera) und Astor Piazzollas (Histoire du Tango) von diesem Duo zum Leben erweckt werden.
Tickets: 34,00 €
Wo findet’s statt:Schloss Georgium / Anhaltische Gemäldegalerie, Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau (OT Ziebigk)
Veranstalter: Kurt Weill Fest Dessau GmbH
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 15:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
GLITZ
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 17:00 Uhr

Großartige Musik, rasante Moves, glänzende, ausgefallene Outfits und eine große Portion Energie bietet die Sebastian Weber Dance Company mit ihrer Produktion GLITZ!
Es ist dunkel, bunte Lichter erhellen nur sporadisch den Raum und der Beat setzt ein. Die Atmosphäre eines Danceclubs hat wohl fast jeder schon einmal erlebt und nicht vergessen. Doch C... [mehr lesen]
Großartige Musik, rasante Moves, glänzende, ausgefallene Outfits und eine große Portion Energie bietet die Sebastian Weber Dance Company mit ihrer Produktion GLITZ!
Es ist dunkel, bunte Lichter erhellen nur sporadisch den Raum und der Beat setzt ein. Die Atmosphäre eines Danceclubs hat wohl fast jeder schon einmal erlebt und nicht vergessen. Doch Clubs sind nicht nur Orte des Feierns und Loslassens, sie sind auch Raum für Rebellion und Improvisation und nicht selten entstand auf den abgetanzten Brettern des Dancefloors auch eine neue Subkultur, ein neues Genre oder neue Perspektiven.
Mit einer eigenen Liveband, die Rhythmen und Melodien ausgelassen und gekonnt interpretiert, und TänzerInnen, die vor Energie und Ausstrahlung nur so sprühen, wird die Kultur der Clubs auf der Bühne lebendig. Tanz und Musik werden eins, schwingen zwischen den Genres und schaffen dabei Verbindungen. Es wird deutlich, wie nahezu alle Aspekte der Gesellschaft, von Eskapismus bis Protest, auf den Dancefloors verschmelzen.
GLITZ feiert Gleichheit und Andersartigkeit gleichermaßen und hinterlässt sein Publikum mit einem Gefühl von Zugehörigkeit. Genießen Sie diese gelungene Mischung aus Konzert und Tanzperformance und spüren Sie den GLITZ!
Sebastian Weber Dance Company
Maria Busquets, Gaetan Farnier, Atalia Galina, Vilma Kananen, Nimrod Poles, Gui Yuexuan, Fran Žuglic´ • Tanz Werner Neumann • Gitarre
Steffen Greisiger und Dominik Gershkovich • Keyboard
Tom Friedrich • Schlagzeug
Luca Genze • Bass
Sebastian Weber • Choreografie und künstlerische Leitung
Vilma Kananen • choreografische Assistenz
Steffen Greisiger • Komposition und musikalische Leitung
Nele Sternberg • Kostüm
»In GLITZ wünsche ich mir, dass die Leute irgendwie aktiviert und mit einem Gefühl von Lebendigkeit und Solidarität aus dem Theater gehen und Kraft tanken gegen die Zumutungen der Welt. Das ist
auch politisch gemeint.« SEBASTIAN WEBER ÜBER GLITZ
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ehrlich.
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 15.03.2026 / 18:00 Uhr

Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling ... [mehr lesen]
Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling des NS-Regimes in das KZ Buchenwald eingeliefert. Als Zwangsarbeiter im dortigen Baubüro entwarf er u.a. das Lagertor mit der berühmten Inschrift ›Jedem das Seine‹ sowie Möbel und Unterkünfte für die SS. Nach seiner Entlassung aus dem KZ 1939 war Ehrlich weiter für die SS tätig. Nach Kriegsende trat er in die SED ein, wurde 1954 Geheimer Informant der Staatssicherheit und war bis zu seinem Tod 1984 in der DDR als Architekt und Designer tätig.
Bauhaus-Avantgardist, KPD-Mitglied und Widerstandskämpfer, KZ-Häftling, SS-Mitarbeiter, SED-Mitglied, Stasi-Informant, Architekt, Designer?! Franz Ehrlichs Lebensweg verläuft so wechselhaft wie widersprüchlich am Puls der deutschen Geschichte, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis zur DDR. In seinem neuen Stück spürt Jörn Klare dem Leben Ehrlichs nach und ringt um die Einordnung einer widersprüchlichen und komplexen Biografie.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin
Jörn Klares Arbeit zu der Auseinandersetzung mit Franz Ehrlich wurde freundlicherweise durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen gefördert.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 10:30 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Rathausturm-Besteigung
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 11:00 - 11:45 Uhr

Die Turmbesteigung ist keine Führung im eigentlichen Sinne, aber Sie werden begleitet auf das höchste Gebäude der Stadt, den 73 m hohen Rathaus-Turm.
Genießen Sie von dort die Aussicht auf die Stadt und die Auenlandschaft der Mulde.
Tickets: 4,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Miles Davis: Ein Jahrhundert des Jazz
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 16.03.2026 / 19:30 Uhr

In diesem Jahr feiern wir den 100. Geburtstag von Miles Davis, einem der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts. Seine Musik und Innovationen haben die Entwicklung verschiedener Jazz-Stile revolutioniert, darunter Cool Jazz, Hard Bop, modalen Jazz und Jazzrock. Davis' Einfluss ist auch heute noch spürbar und inspiriert unzählige Musiker weltwei... [mehr lesen]
In diesem Jahr feiern wir den 100. Geburtstag von Miles Davis, einem der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts. Seine Musik und Innovationen haben die Entwicklung verschiedener Jazz-Stile revolutioniert, darunter Cool Jazz, Hard Bop, modalen Jazz und Jazzrock. Davis' Einfluss ist auch heute noch spürbar und inspiriert unzählige Musiker weltweit.
Um dieses bedeutende Jubiläum zu würdigen, präsentiert Cenk Erbiner, ein international gefragter Bratschist und Meister der Klangexperimente, eine Hommage an Miles Davis mit dem Kompilationsalbum »Ballads & Blues«.
Diese Sammlung umfasst Aufnahmen, die zwischen dem 9. März 1950 und dem 9. März 1958 entstanden und einen tiefen Einblick in das musikalische Schaffen von Davis bieten.
Erbiner, seit 2010 Mitglied des Orchester der Anhaltischen Philharmonie und ist bekannt für seine Fähigkeit, verschiedene Musiktraditionen zu verbinden und dabei einzigartige Klanglandschaften zu kreieren. Durch seine beeindruckende Technik auf der Bratsche bringt er Elemente aus der klassischen Musik, Jazz, Weltmusik und Elektronik zusammen. Sein Werdegang ist geprägt von Auftritten bei renommierten Festivals wie dem Mexico City FMX Festival, dem Istanbul Festival, dem Mainz Sommermusik Festival, KlangArt Vision Festival und vielen anderen. Erbiner hat die Bühne mit namhaften Künstlern wie Richie Beirach, Daniel Barenboim, Kayhan Kalhor und Fazil Say geteilt und beeindruckt immer wieder sein Publikum.
Gemeinsam mit Erbiner stehen drei herausragende Künstler der europäischen Jazzszene auf der Bühne.
Mathias Ruppnig, ein talentierter österreichischer Schlagzeuger und Komponist, bringt seine Erfahrung aus zahlreichen internationalen Jazzfestivals ein, darunter das Alfa Jazz Fest in der Ukraine und das Jazzmandu Jazzfestival in Nepal. Seine rhythmischen Akzente werden das musikalische Erlebnis bereichern.
Volker Heuken, ein vibrierender Jazz-Vibraphonist aus Leverkusen, wird mit seiner kreativen Energie das Ensemble ergänzen. Nach seinem Masterstudium in Jazz-Komposition »bei Michael Wollny« hat er mit seinem Trio Auszeichnungen erhalten und veröffentlicht regelmäßig neue Musik. Mit seiner neuesten CD „Deep Field“ zeigt Heuken ein weiteres Mal sein außergewöhnliches Talent.
Last but not least, wird Andris Meinig am Kontrabass einen soliden und harmonischen Fundament bieten. Geboren in Hamburg und studiert in Amsterdam und Leipzig, hat Meinig sich als vielseitiger Bassist und Komponist in zahlreichen Ensembles einen Namen gemacht, darunter sein eigenes Trio KANDIS.
Zusammen schaffen Cenk Erbiner, Mathias Ruppnig, Volker Heuken und Andris Meinig eine unvergessliche Hommage an Miles Davis, deren Melodien und Rhythmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch die verschiedenen Facetten des Jazz nehmen. Dieses 100-jährige Jubiläum ist nicht nur eine Feier des Erbes von Davis, sondern auch eine Einladung, die zeitlose Kraft der Jazzmusik neu zu entdecken und zu erleben.
Besetzung
Cenk Erbiner Viola
Volker Heuken Vibraphon
Andris Meinig Kontrabass
Matthias Ruppnig Drum
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 17.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 17.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 17.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 17.03.2026 / 10:00 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 17.03.2026 / 17:00 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Ehrlich.
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 11:00 Uhr

Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling ... [mehr lesen]
Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling des NS-Regimes in das KZ Buchenwald eingeliefert. Als Zwangsarbeiter im dortigen Baubüro entwarf er u.a. das Lagertor mit der berühmten Inschrift ›Jedem das Seine‹ sowie Möbel und Unterkünfte für die SS. Nach seiner Entlassung aus dem KZ 1939 war Ehrlich weiter für die SS tätig. Nach Kriegsende trat er in die SED ein, wurde 1954 Geheimer Informant der Staatssicherheit und war bis zu seinem Tod 1984 in der DDR als Architekt und Designer tätig.
Bauhaus-Avantgardist, KPD-Mitglied und Widerstandskämpfer, KZ-Häftling, SS-Mitarbeiter, SED-Mitglied, Stasi-Informant, Architekt, Designer?! Franz Ehrlichs Lebensweg verläuft so wechselhaft wie widersprüchlich am Puls der deutschen Geschichte, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis zur DDR. In seinem neuen Stück spürt Jörn Klare dem Leben Ehrlichs nach und ringt um die Einordnung einer widersprüchlichen und komplexen Biografie.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin
Jörn Klares Arbeit zu der Auseinandersetzung mit Franz Ehrlich wurde freundlicherweise durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen gefördert.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 11:25 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 17:00 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Unė Kaunaitė "2084". Buchpremiere zur Buchmesse
(Rubrik: Vortrag/Lesung/Vorführung / eingetragen von )
Mi., 18.03.2026 / 18:00 Uhr

Unė Kaunaitė, geb. 1991 in Vilnius, studierte Psychologie und Sozialanthropologie in St. Andrews, Schottland, sowie Pädagogik in Cambridge. Sie arbeitete im litauischen Kultusministerium und gehört zu den prägenden Stimmen der jungen baltischen Literatur. 2023 veröffentlichte sie ihren bislang erfolgreichsten Roman „2084“, der mehrfach ausgezeichne... [mehr lesen]
Unė Kaunaitė, geb. 1991 in Vilnius, studierte Psychologie und Sozialanthropologie in St. Andrews, Schottland, sowie Pädagogik in Cambridge. Sie arbeitete im litauischen Kultusministerium und gehört zu den prägenden Stimmen der jungen baltischen Literatur. 2023 veröffentlichte sie ihren bislang erfolgreichsten Roman „2084“, der mehrfach ausgezeichnet wurde und nun als ihre erste Veröffentlichung in deutscher Sprache erscheint.
In einer Zukunft, in der die Menschen ihr Leben fast vollständig in der virtuellen Realität „Bubble“ verbringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Programmierung. Kajus, ein stiller Beobachter in dieser künstlich perfektionierten Welt, versucht zu begreifen, was noch echt ist. Sind es Gefühle, Freundschaft oder nur Datenströme, die das simulierte Glück am Laufen halten?
Mit kühler Klarheit und philosophischer Tiefe entwirft Unė Kaunaitė ein erschütternd gegenwärtiges Zukunftsbild. Sie erzählt von Liebe und Verlust im digitalen Zeitalter, von der Sehnsucht nach Nähe in einer Welt totaler Vernetzung und stellt die große Frage: Was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz beginnt, unsere Geschichten zu schreiben – und unser Leben zu beenden?
Ein moderner, literarisch anspruchsvoller Roman zwischen Dystopie und Liebesgeschichte, der George Orwells „1984“ hundert Jahre später weiterschreibt – in einer Ära digitaler Überwachung, algorithmischer Sehnsucht und emotionaler Simulation.
Die Autorin wird an der Lesung teilnehmen. Ihr Buch „2084“ wird auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse vorgestellt.
Moderation: Klara Strube
Lesen der deutschsprachigen Passagen: Markus Roduner (Übersetzer)
Wo findet’s statt:Stadtbibliothek Dessau-Roßlau, Zerbster Str. 10, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Kommunales Bildungsbüro der Stadt Dessau-Roßlau
„Dem Himmel ein Stück näher…..“ Expeditionsbericht
(Rubrik: Vortrag/Lesung/Vorführung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 18.03.2026 / 19:00 - 21:00 Uhr
Wolfgang Richter lädt Sie zu einem unvergesslichen Abend ein, der Sie auf die
legendäre Trekking-Route zum Everest-Base-Camp und Khala Pattar mitnimmt.
Erleben Sie die beeindruckende Bergwelt und hören Sie fesselnde Berichte über die
Herausforderungen und Schönheiten dieser Reise. Lassen Sie sich von den
atemberaubenden Bildern u... [mehr lesen]
Wolfgang Richter lädt Sie zu einem unvergesslichen Abend ein, der Sie auf die
legendäre Trekking-Route zum Everest-Base-Camp und Khala Pattar mitnimmt.
Erleben Sie die beeindruckende Bergwelt und hören Sie fesselnde Berichte über die
Herausforderungen und Schönheiten dieser Reise. Lassen Sie sich von den
atemberaubenden Bildern und der Leidenschaft für das Trekking inspirieren. Ein
Abend voller Geschichten und Abenteuer erwartet Sie
Tickets: 15,00 €
Wo findet’s statt:Schwabehaus, Johannisstr. 18, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Ralf-Peter Weber
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Ehrlich.
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 11:00 Uhr

Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling ... [mehr lesen]
Was ist moralisches Handeln? Dieser Frage spürt die Uraufführung von Jörn Klare anhand der Biografie des Architekten und Designers Franz Ehrlich nach. Ehrlich, geboren 1907 als Sohn einer Leipziger Arbeiterfamilie, studierte ab 1927 am Bauhaus in Dessau, war als KPD-Mitglied im antifaschistischen Widerstand tätig und wurde 1937 als politischer Häftling des NS-Regimes in das KZ Buchenwald eingeliefert. Als Zwangsarbeiter im dortigen Baubüro entwarf er u.a. das Lagertor mit der berühmten Inschrift ›Jedem das Seine‹ sowie Möbel und Unterkünfte für die SS. Nach seiner Entlassung aus dem KZ 1939 war Ehrlich weiter für die SS tätig. Nach Kriegsende trat er in die SED ein, wurde 1954 Geheimer Informant der Staatssicherheit und war bis zu seinem Tod 1984 in der DDR als Architekt und Designer tätig.
Bauhaus-Avantgardist, KPD-Mitglied und Widerstandskämpfer, KZ-Häftling, SS-Mitarbeiter, SED-Mitglied, Stasi-Informant, Architekt, Designer?! Franz Ehrlichs Lebensweg verläuft so wechselhaft wie widersprüchlich am Puls der deutschen Geschichte, von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis zur DDR. In seinem neuen Stück spürt Jörn Klare dem Leben Ehrlichs nach und ringt um die Einordnung einer widersprüchlichen und komplexen Biografie.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin
Jörn Klares Arbeit zu der Auseinandersetzung mit Franz Ehrlich wurde freundlicherweise durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen gefördert.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 12:50 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich!
(Rubrik: Vortrag/Lesung/Vorführung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 19.03.2026 / 18:00 - 20:00 Uhr

Lesung & interaktiver Vortrag SPIEGEL Bestsellerautor Balian Buschbaum
"Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich!"
An diesem Abend bleibt kaum ein Auge trocken. Lachen Sie über die Kommunikativen Missverständnisse des Alltags, staunen Sie über Ihre Körpersprache, die mehr verrät, als Ihnen lieb ist, und lassen sich sich mit f... [mehr lesen]
Lesung & interaktiver Vortrag SPIEGEL Bestsellerautor Balian Buschbaum
"Die Zukunft der Kommunikation ist weiblich!"
An diesem Abend bleibt kaum ein Auge trocken. Lachen Sie über die Kommunikativen Missverständnisse des Alltags, staunen Sie über Ihre Körpersprache, die mehr verrät, als Ihnen lieb ist, und lassen sich sich mit fundierten Wissen unterhalten, das überrascht, berührt, und nachhaltig wirkt.
Tickets demnächst verfügbar!
Wo findet’s statt:Villa Krötenhof, Wasserstadt 50, 06844 Dessau-Roßlau (Innenstadt)
Veranstalter: Villa Krötenhof
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Jugendkonzerte 2026
»Musik und Biologie«
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 10:30 Uhr
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber ... [mehr lesen]
Seit zwei Jahrzehnten erarbeitet die Anhaltische Philharmonie spezielle Konzertprogramme für Jugendliche und bringt sie vor Ort in den Gymnasien und Sekundarschulen der Stadt zur Aufführung. Die alljährlich wechselnden Mottos setzen oft die Musik in Beziehung zu anderen Unterrichtsfächern, z. B. »Musik und Physik/Literatur/Kunst …«, widmen sich aber auch fächerübergreifenden Themen wie »Musik und Liebe«, »Musik und Reisen« oder »Musik und Humor«. Das Besondere bei jedem dieser Konzerte: Es wird von den Schülerinnen und Schülern selbst moderiert.
Marienkirche für Gesamtschule im Gartenreich 17. März 2026, 10 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule Roßlau 17. März 2026, 17 Uhr
Marienkirche für Gymnasium Philanthropinum 18. März 2026, 11.25 Uhr
Marienkirche für Sekundarschule am Schillerpark 18. März 2026, 17 Uhr
Walter-Gropius-Gymnasium 19. März 2026, 12.50 Uhr
Liborius-Gymnasium 20. März 2026, 10.30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Weinabend mit Thüringer Weingut Bad Sulza
(Rubrik: Gastronomie / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 19:00 - 21:30 Uhr

Herzliche Einladung zu einem Weinabend mit dem Thüringer Weingut Bad Sulza.
Genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre erlesene Weine, präsentiert vom Weingut Bad Sulza, begleitet von Kleinigkeiten aus unserer Bistroküche.
Wir freuen uns auf Sie!
Tickets: 60,00 €
Wo findet’s statt:Weinbar fein.herb, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Ralf-Peter Weber
Alma
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 19:30 Uhr

Obwohl Claudio Santoro zu den produktivsten Komponisten Brasiliens gehört, hat er nur eine einzige Oper komponiert. Gegen Ende seines Lebens schrieb Santoro die Oper Alma, die zugleich Zusammenfassung und Höhepunkt des Kompositionsstils des Brasilianers ist. Die Oper erzählt die Geschichte von Alma, einer jungen Frau aus einer kleinbürgerlichen Familie a... [mehr lesen]
Obwohl Claudio Santoro zu den produktivsten Komponisten Brasiliens gehört, hat er nur eine einzige Oper komponiert. Gegen Ende seines Lebens schrieb Santoro die Oper Alma, die zugleich Zusammenfassung und Höhepunkt des Kompositionsstils des Brasilianers ist. Die Oper erzählt die Geschichte von Alma, einer jungen Frau aus einer kleinbürgerlichen Familie aus São Paulo. Sie gibt sich der Prostitution hin — aus unerklärlicher Liebe zu dem Gigolo Mauro, der sie als Zuhälter beherrscht und ausbeutet. Ihr Doppelleben verheimlicht sie vor ihrem Großvater Lucas wie auch vor João do Carmo, einem armen Telegrafisten, der Alma liebt. Als Alma ein Kind von Mauro erwartet, flieht sie vor ihrem Zuhälter und sucht Hilfe bei ihrem Großvater, der sie jedoch fortschickt, um über ihn und sein Haus keine Schande zu bringen. João do Carmo nimmt die verzweifelte Alma auf und hofft, so ihr Herz zu gewinnen. Doch Almas Vergangenheit überschattet die Beziehung und bestimmt das Schicksal des Paares.
Als Grundlage für den Stoff nutzte Santoro den ersten Teil der Trilogie Die Verdammten des hochgeschätzten Schriftstellers Oswald de Andrade. Dieser Roman ist nicht nur eine Gesellschaftskritik am São Paulo der 1920er Jahre, in dem die wachsende Wirtschaft die Klassenunterschiede verstärkte, er führte außerdem zu einer der bedeutendsten kulturellen Bewegungen in Brasilien, der Woche der modernen Kunst im Februar 1922. Gemeinsam mit anderen Künstlern wie z. B. Villa-Lobos, Tarsila do Amaral und Mario de Andrade suchte Oswald de Andrade einen Zugang Brasiliens zur Moderne und strebte danach, dem Land einen Platz unter den gebildeten Nationen zu verschaffen. Dies beeinflusste das künstlerische Schaffen im 20. Jahrhundert stark, auch das Schaffen von Claudio Santoro, der es auf sehr geschickte Weise vermochte, durch die Gattungen der Neuen Musik sowie der traditionellen brasilianischen Musik zu reisen, was sich deutlich in der packenden und dramatischen Musik seiner Oper Alma zeigt. — Ein Meisterwerk des brasilianischen Musiktheaters.
Eine Triggerwarnung für dieses Stück finden Sie unter Content Notes
Im Rahmen des Kurt Weill Fests 2026.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Nachtwächter-Rundgang
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 20:00 - 21:30 Uhr

Folgen Sie einem der schlecht bezahlten Hüter von Ordnung und Sicherheit auf seinem Rundgang durch die Stadt und erfahren den Teil Dessauer Stadtgeschichte, welcher im Verborgenen spielt: Meuchelmord und verbotene Vergnügungen, heimliche Liebschaften und teuflisch seltsame Erscheinungen.
Treffpunkt: Turmeingang der Marienkirche, Tickets sind auch beim Nachtwächter erhältlich
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Marienkirche Dessau, Schloßplatz 6, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Blues-Konzert "Local Heros Abend"
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 20.03.2026 / 20:00 Uhr

Traumtänzer:
Die sechs Musiker, benannt nach einem Lied von Hannes Wader sind seit 5 Jahren mit dem literarisch, musikalischem Programm „Gundermann trifft Dylan –ein fiktives Gespräch zwischen Gerhard Gundermann und Bob Dylan“ im Raum Dessau und Umgebung auf Tour.
Sie haben ihr Programm in Kulturhäuser und Kirchen gespielt und konnten je... [mehr lesen]
Traumtänzer:
Die sechs Musiker, benannt nach einem Lied von Hannes Wader sind seit 5 Jahren mit dem literarisch, musikalischem Programm „Gundermann trifft Dylan –ein fiktives Gespräch zwischen Gerhard Gundermann und Bob Dylan“ im Raum Dessau und Umgebung auf Tour.
Sie haben ihr Programm in Kulturhäuser und Kirchen gespielt und konnten jedesmal ihr Publikum begeistern.
Alle samt sind sie Amateure mit mehr oder weniger Banderfahrung, aber alle musizieren sie leidenschaftlich gern und jeder bringt sich mit allem was er kann (und ein bisschen mehr) in das Kollektiv ein.
Jetzt wollen sie ihr musikalisches Repertoire im Rahmen der Reihe „Lokal Heros“, welche einmal Im Jahr vom Bluesclub Sonnenköppe e.V. im BAUHAUS-Cafe veranstaltet wird, darbieten.
Und es werden nicht nur Songs von Dylan und Gundermann zu hören sein, sondern auch Songs von deren Wegbegleitern und Vorbildern. Es wird folkig, rockig und bluesig, aber auf jeden Fall tanzbar, denn die Band weiß was das Bluesclub-Publikum erwartet, schließlich sind sie selbst oft unter den Gästen.
Lore-En – Rock & Pop Covers:
Lore-En ist keine mysteriöse Elbin aus einem Fantasy-Film, sondern eine Coverband, benannt nach ihrer Frontfrau – und gemacht für gute Laune. Mit einer tanzbaren Mischung aus Rock- und Pop-Songs sorgt Lore-En dafür, dass Füße wippen, Hüften schwingen und die Tanzfläche nicht lange leer bleibt.
Ob kleine private Feiern oder größere Bühnen wie auf Hof- und Stadtfesten: Lore-En fühlt sich überall dort wohl, wo Musik Menschen zusammenbringt. Das Repertoire reicht von bekannten Klassikern bis zu aktuellen Songs, die man einfach mitsingen und mittanzen muss.
Lore-En passt sich Publikum und Anlass an und liefert ehrliche Live-Musik, Unterhaltung und den passenden Sound für einen rundum gelungenen Abend. Kurz gesagt, Lore-En spielt die Songs, bei denen man eigentlich nur kurz zuhören wollte – und dann plötzlich auf der Tanzfläche steht.
Tickets: 18,00 €
Wo findet’s statt:Café-Bistro im Bauhaus Dessau, Gropiusallee 38, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: SonnenBlues e.V. (Dr. Reichel)
*** HIGHLIGHT ***
Frühlingserwachen in Wörlitz
(Rubrik: Brauchtum/Kultur / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Sa., 21.03.2026

Das Frühlingserwachen ist der traditionelle und farbenfrohe Start in die Tourismussaison im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Schlösser in den Parks des Gartenreichs sowie das Gotische Haus und die Insel Stein in Wörlitz öffnen wieder ihre Pforten.
In Wörlitz erwartet Sie ein lebendiges Festwochenende mit einem bunten Frühlingsmarkt und einem ab... [mehr lesen]
Das Frühlingserwachen ist der traditionelle und farbenfrohe Start in die Tourismussaison im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Schlösser in den Parks des Gartenreichs sowie das Gotische Haus und die Insel Stein in Wörlitz öffnen wieder ihre Pforten.
In Wörlitz erwartet Sie ein lebendiges Festwochenende mit einem bunten Frühlingsmarkt und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, thematischen Führungen und besonderen Angeboten in den Restaurants der Parkstadt Wörlitz. Höhepunkte sind der traditionelle Umzug durch den Ort, die Gondelwettfahrt und der Frühlingsmarkt.
Festumzug
Am Samstag startet das Festwochenende mit dem traditionellen Umzug durch die Wörlitzer Innenstadt bis zum Schloss. Beginn ist am historischen Gasthof Zum Eichenkranz. Seien Sie dabei, wenn im Anschluss vor dem Schloss die Höhepunkte der neuen Jubiläumssaison verkündet werden!
Frühlingsmarkt
Unser bunter Frühlingsmarkt lädt zum genüsslichen Bummeln ein: Mit zahlreichen Ausstellern bietet er allerlei Schönes rund um die Themen Garten, Pflanzen, Dekoration, Handwerk, Textil und Kleidung. Und auch die Freunde kulinarischer Angebote kommen auf ihre Kosten.
Das Frühlingserwachen im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Oranienbaum-Wörlitz, der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und des Gewerbevereins der Parkstadt Wörlitz e.V.
Wo findet’s statt:Schlossumfeld und Marktplatz Wörlitz, Kirchgasse, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Spürhundesport - Turnier
(Rubrik: Sport/Freizeit / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 09:00 Uhr

Das Vereinsgelände des HSV Mosigkau e. V. (Königendorfer Straße (L134), ca. 1 km hinter dem Ortstausgangsschild Dessau-Kochstedt in Richtung Quellendorf) wird zum Zentrum für feine Nasen. Es erwarten Euch spannende Wettkämpfe mit Präzision und Konzentration auf die versteckten Objekte.
Wo findet’s statt:Vereinsgelände des HSA Mosigkau e. V., Königendorfer Str., 06847 Dessau-Roßlau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Belohnung aus dem Ideenbeutel
(Rubrik: Kurs/Seminar/Hobby / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 11:00 - 13:30 Uhr

Schluss mit langweiligen Leckerchen! Entdecke die Welt der kreativen Belohnung für Dich und deinen Hund
Wo findet’s statt:Dessau-Roßlau, 06862 Dessau-Roßlau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Ein nordischer Bär vom Gebirge
(Rubrik: Vortrag/Lesung/Vorführung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 15:00 - 16:00 Uhr
„Ein nordischer Bär vom Gebirge“
Auf den Spuren von Goethes Garderobe in Italien
Vortrag mit Frau Dr. Adelheid Rasche,
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Eine Veranstaltung der Anhaltische Goethe Gesellschaft e.V.
Im September 1786 machte sich Johann Wolfgang von Goethe unter falschem Namen auf nach ... [mehr lesen]
„Ein nordischer Bär vom Gebirge“
Auf den Spuren von Goethes Garderobe in Italien
Vortrag mit Frau Dr. Adelheid Rasche,
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Eine Veranstaltung der Anhaltische Goethe Gesellschaft e.V.
Im September 1786 machte sich Johann Wolfgang von Goethe unter falschem Namen auf nach Italien. Viel ist über die Italienische Reise des großen deutschen Gelehrten und Dichter geschrieben worden. Unerforscht blieb allerdings bisher: Wie war Goethe gekleidet? Die Vortragende konnte kürzlich mit einem Stipendium der Casa di Goethe, dem römischen Museum in Goethes einstiger Unterkunft, eine Spurensuche zu diesem Thema betreiben. Im Rahmen des Vortrags stellt sie ihre Forschungsergebnisse vor. Lassen Sie sich mitnehmen zu Goethes Schneider nach Verona und in den häuslichen Alltag von Goethes Wohngemeinschaft an der Via del Corso in Rom.
Adelheid Rasche promovierte in Kunstgeschichte und Romanistik und arbeitet seit über 30 Jahren als Mode- und Schmuckhistorikerin.
Weitere Informationen unter: https://www.anhaltische-goethe-gesellschaft.de/januar-bis-maerz.html
Wo findet’s statt:Schloss Georgium / Anhaltische Gemäldegalerie, Puschkinallee 100, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
My Fair Lady
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 17:00 Uhr
1956 erschien das Musical My Fair Lady als Adaption von George Bernard Shaws Komödie Pygmalion. Das Musical spielt im London des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle, das von dem Philologen Professor Higgins für ein Experiment unter seine Fittiche genommen wird. Professor Higgins wettet mit seinem Freund ... [mehr lesen]
1956 erschien das Musical My Fair Lady als Adaption von George Bernard Shaws Komödie Pygmalion. Das Musical spielt im London des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle, das von dem Philologen Professor Higgins für ein Experiment unter seine Fittiche genommen wird. Professor Higgins wettet mit seinem Freund Oberst Pickering, dass er es schafft, aus dem einfachen Blumenmädchen mit seinem vulgären Dialekt eine Dame zu machen, die sogar fähig ist, den Diplomatenball im Buckingham Palace zu meistern. Eliza lässt sich auf das Experiment ein, in der Hoffnung, ihren prekären Verhältnissen zu entkommen. Sie zieht bei Professor Higgins ein und ist von nun an einem harten und streckenweise erniedrigenden phonetischen Drill ausgesetzt. Dennoch gelingt ihr der Durchbruch. Erste Bewährungsprobe ist das traditionsreiche Pferderennen in Ascot, bei dem sie mit ihrer unkonventionellen Art die Aufmerksamkeit des jungen Freddie Eynsford-Hill erregt, der zu ihrem Verehrer wird. Nachdem Eliza auf dem Diplomatenball alle in ihren Bann gezogen hat, ist es jedoch nicht sie, sondern der Professor, der für das Gelingen seines Experiments beglückwünscht wird. Mit dem Gefühl, lediglich für den Zeitvertreib der beiden Junggesellen ausgenutzt worden zu sein, verlässt sie das Haus. Professor Higgins hingegen muss sich eingestehen, dass aus dem Experimentierobjekt für ihn mehr geworden ist und er Eliza als Menschen tatsächlich vermisst.
Die Geschichte von Eliza Doolittle und Professor Higgins ist eine Adaption des antiken Pygmalion-Mythos aus Ovids Metamorphosen, der erzählt, wie sich der antike Bildhauer Pygmalion in eine von ihm geschaffene lebensechte Statue verliebt, die von der Liebesgöttin Venus zum Leben erweckt wird.
Lizenzgeber: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH
Die Produktion wurde großzügig unterstützt durch den Freundeskreis des Dessauer Theaters.
Spieldauer: ca. 3 Stunden
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Glitzer & Gedöns - dein Fashionflohmarkt
(Rubrik: Flohmarkt / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 18:00 - 22:00 Uhr

Wir sind wieder da! Glitzer & Gedöns #5
Unter dem Motto „Second Love statt Fast Fashion“ öffnet Glitzer & Gedöns am 21.03.2026 von 18.00-22.00 Uhr bereits zum fünften Mal seine Türen. Hier treffen Menschen aufeinander, die besondere Schmuckstücke & Fashion lieben – egal, ob sie neue Lieblingsstücke entdecken oder geliebte Teile in n... [mehr lesen]
Wir sind wieder da! Glitzer & Gedöns #5
Unter dem Motto „Second Love statt Fast Fashion“ öffnet Glitzer & Gedöns am 21.03.2026 von 18.00-22.00 Uhr bereits zum fünften Mal seine Türen. Hier treffen Menschen aufeinander, die besondere Schmuckstücke & Fashion lieben – egal, ob sie neue Lieblingsstücke entdecken oder geliebte Teile in neue Hände geben möchten.
Wer genug von Massenware hat und Wert auf Individualität statt Alltäglichem legt, ist hier genau richtig. Entdecken Sie einzigartige Einzelstücke, lassen Sie Geschichten weiterleben oder schreiben Sie neue – in entspannter Atmosphäre, mit coolen Drinks und guten Beats. Zwischen Glitzer und Fashion findet sich auch jede Menge Gedöns – kleine Schätze, die das Herz höherschlagen lassen.
Ob stöbern, kaufen oder einfach den Abend genießen – der Eintritt für Besucher ist wie immer frei.
Wo findet’s statt:Golf-Park Dessau, Junkersstraße 52, 06847 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Andrea Trebus
Solo Sunny & me
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 18:00 Uhr

»Man müßte doch auch Persönlichkeit haben können, wenn man nicht berühmt ist.«
In 40 Jahren hat sich einiges geändert, aber die Fragen an das eigene Leben bleiben universell. Die Geschichte der Schlagersängerin Ingrid Sommer alias Sunny, die in einem Hinterhof im Prenzlauer Berg lebt und in einer Musikkapelle singt und durch Dörfer und Kleins... [mehr lesen]
»Man müßte doch auch Persönlichkeit haben können, wenn man nicht berühmt ist.«
In 40 Jahren hat sich einiges geändert, aber die Fragen an das eigene Leben bleiben universell. Die Geschichte der Schlagersängerin Ingrid Sommer alias Sunny, die in einem Hinterhof im Prenzlauer Berg lebt und in einer Musikkapelle singt und durch Dörfer und Kleinstädte tingelt, wird zur Grundlage, um vom eigenen Leben – den Träumen und Enttäuschungen – zu erzählen. Es geht um Lebensentwürfe – jedes Instrument ein neuer Mensch, jede Musik eine andere Sehnsucht.
Eine Sängerin im Theater, gezeigt von einer Schauspielerin, die sich selber einen Konzertauftritt schenkt. Eine Liebeserklärung an „Solo Sunny“ von Tilla Kratochwil (Regie) und Rike Schuberty (Spiel).
Spiel Rike Schuberty
Regie Tilla Kratochwil
Musikalische Bearbeitung Sören Schrader
Stimme Harry Johannes Benecke
Saxophon Peter Ehwald
Piano Sören Schrader
Gitarre/Bass Noel Rademacher
Schlagzeug Chrigel Farner
Kamera Frank Olias
Videobearbeitung This Maag
Grafik Janna Skroblin
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ein Hoch auf die 80er und Neue Deutsche Welle
(Rubrik: Party / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 20:00 Uhr

FEIER MIT UNS DIE 8OER
MIT DEN HITS VON FRÜHER,
NEUER DEUTSCHER WELLE
UND DEM EINZIGARTIGEN
LOOK !!! Jedes 80's Outfit bekommt eine kleine Überraschung...
Tickets: 8,00 €
Wo findet’s statt:Gaststätte Oberbreite, Oberbreite 304, 06847 Dessau-Rosslau
Steve Schubert im keller
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 21.03.2026 / 20:00 - 22:00 Uhr
Das Repertoire von Steve verbindet eigene Songs mit sorgfältig ausgewählten Interpretationen von Künstlern wie Leonard Cohen, Johnny Cash, Bob Dylan, Neil Young, Nick Cave oder den besten Momenten von Element of Crime. Dabei verleiht er jedem Song seine ganz persönliche Note – mal rau und melancholisch, mal leise und poetisch, aber immer mit viel musik... [mehr lesen]
Das Repertoire von Steve verbindet eigene Songs mit sorgfältig ausgewählten Interpretationen von Künstlern wie Leonard Cohen, Johnny Cash, Bob Dylan, Neil Young, Nick Cave oder den besten Momenten von Element of Crime. Dabei verleiht er jedem Song seine ganz persönliche Note – mal rau und melancholisch, mal leise und poetisch, aber immer mit viel musikalischem Feingefühl. Hier wird nichts runtergespult. Jeder Abend ist anders – lebendig, überraschend, echt.
Wo findet’s statt:der keller, Zerbster Str. 42, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: der keller
*** HIGHLIGHT ***
Frühlingserwachen in Wörlitz
(Rubrik: Brauchtum/Kultur / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
So., 22.03.2026

Das Frühlingserwachen ist der traditionelle und farbenfrohe Start in die Tourismussaison im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Schlösser in den Parks des Gartenreichs sowie das Gotische Haus und die Insel Stein in Wörlitz öffnen wieder ihre Pforten.
In Wörlitz erwartet Sie ein lebendiges Festwochenende mit einem bunten Frühlingsmarkt und einem ab... [mehr lesen]
Das Frühlingserwachen ist der traditionelle und farbenfrohe Start in die Tourismussaison im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Schlösser in den Parks des Gartenreichs sowie das Gotische Haus und die Insel Stein in Wörlitz öffnen wieder ihre Pforten.
In Wörlitz erwartet Sie ein lebendiges Festwochenende mit einem bunten Frühlingsmarkt und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, thematischen Führungen und besonderen Angeboten in den Restaurants der Parkstadt Wörlitz. Höhepunkte sind der traditionelle Umzug durch den Ort, die Gondelwettfahrt und der Frühlingsmarkt.
Festumzug
Am Samstag startet das Festwochenende mit dem traditionellen Umzug durch die Wörlitzer Innenstadt bis zum Schloss. Beginn ist am historischen Gasthof Zum Eichenkranz. Seien Sie dabei, wenn im Anschluss vor dem Schloss die Höhepunkte der neuen Jubiläumssaison verkündet werden!
Frühlingsmarkt
Unser bunter Frühlingsmarkt lädt zum genüsslichen Bummeln ein: Mit zahlreichen Ausstellern bietet er allerlei Schönes rund um die Themen Garten, Pflanzen, Dekoration, Handwerk, Textil und Kleidung. Und auch die Freunde kulinarischer Angebote kommen auf ihre Kosten.
Das Frühlingserwachen im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Oranienbaum-Wörlitz, der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und des Gewerbevereins der Parkstadt Wörlitz e.V.
Wo findet’s statt:Schlossumfeld und Marktplatz Wörlitz, Kirchgasse, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Sonntags-Brunch im Salon
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 11:00 Uhr

Das Anhaltische Theater lädt seine Besucher zum Brunch im Salon im Restaurant des Großen Hauses ein. Zu gepflegter Salon- und Kaffeehausmusik werden die Gäste mit allem bewirtet, was zu einem ausgiebigen Brunch gehört: Croissants, Brötchen, Feinkostsalate, Aufschnitt, Würstchen, Ei, Hackfleisch und Bohnen stehen zur Auswahl und laden zu genussvollem Sc... [mehr lesen]
Das Anhaltische Theater lädt seine Besucher zum Brunch im Salon im Restaurant des Großen Hauses ein. Zu gepflegter Salon- und Kaffeehausmusik werden die Gäste mit allem bewirtet, was zu einem ausgiebigen Brunch gehört: Croissants, Brötchen, Feinkostsalate, Aufschnitt, Würstchen, Ei, Hackfleisch und Bohnen stehen zur Auswahl und laden zu genussvollem Schlemmen ein. Getränke sind nicht im Preis enthalten. Die Musikerinnen vom Duo »Prima Vista« spielen dazu Opern- und Operetten-Potpourris über den Strauß-Walzer bis hin zu Schlagern der 20er Jahre.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Herr Drossel
und Fräulein Bart
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 11:00 Uhr

Es war einmal ein König Vater, der war alt und müde.
Es war einmal eine Prinzessin Tochter, die war schön und überdreht.
Es war einmal ein Prinz, der wollte nicht König werden, sondern Spielmann sein.
Keiner wollte herrschen im Lande Sonstwo. Auch niemand im Lande Irgendwo. So war das einmal. Aber einmal ist nicht heute. Heute gibt es ... [mehr lesen]
Es war einmal ein König Vater, der war alt und müde.
Es war einmal eine Prinzessin Tochter, die war schön und überdreht.
Es war einmal ein Prinz, der wollte nicht König werden, sondern Spielmann sein.
Keiner wollte herrschen im Lande Sonstwo. Auch niemand im Lande Irgendwo. So war das einmal. Aber einmal ist nicht heute. Heute gibt es das immer hungrige Krokodil, das sein Maul aufreißt und schreit: »So geht das doch nicht. Alt ist nicht neu. Neu ist nicht alt. Warm ist nicht kalt. Kalt ist nicht warm. Reich ist nicht arm. Arm ist nicht reich. Schön ist nicht gleich. Gleich ist nicht schön.« So ein Tohuwabohu. Ein einziges Wirrwarr. Keiner wußte wo ihm der Kopf steht, außer der Welt, denn sie stand Kopf und sah alles verkehrtherum. Aber sorgt euch nicht. Wir haben einen Spielmann engagiert, der die Fäden fest in der Hand hält und das Verkehrte geraderückt und das Gerade krumm sein lässt, denn schließlich sind wir ja im Märchen und da wird am Ende alles gut und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute.
In Anbetracht des Zeitenwandels entsteht ein zeitgenössisches Feuerwerk für den Schauspieler Roman Weltzien als Showmaster in 21 Rollen nach Grimms Klassiker über den Wandel von Werten und Ansichten mit einem Zauberkasten voller Magie und Humor.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 15:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Der Räuber Hotzenplotz
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 22.03.2026 / 17:00 Uhr

Der Räuber Hotzenplotz hat die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter gestohlen. Diese ist ein Geburtstagsgeschenk von Kasperl und seinem Freund Seppel. Außerdem kann sie Großmutters Lieblingslied »Alles neu macht der Mai« spielen. Während Wachtmeister Dimpfelmoser zögert, machen sich Kasperl und Seppel auf, um Hotzenplotz‘ Räuberhöhle zu finden un... [mehr lesen]
Der Räuber Hotzenplotz hat die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter gestohlen. Diese ist ein Geburtstagsgeschenk von Kasperl und seinem Freund Seppel. Außerdem kann sie Großmutters Lieblingslied »Alles neu macht der Mai« spielen. Während Wachtmeister Dimpfelmoser zögert, machen sich Kasperl und Seppel auf, um Hotzenplotz‘ Räuberhöhle zu finden und die Kaffeemühle zurückzuholen. Um nicht erkannt zu werden, tauschen sie ihre Kopfbedeckungen. Doch dem Räuber Hotzenplotz gelingt es, Kasperl und Seppel gefangenzunehmen. Kasperl wird von Hotzenplotz in dem Glauben, es handle sich um Seppel, an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft, der einen Diener zum Kartoffelschälen benötigt. Da das Schloss des Zauberers mit einem Bann belegt ist, gelingt es Kasperl zunächst nicht, daraus zu fliehen. Beim heimlichen Umherstreifen im Schloss stößt er in den Kellergewölben auf eine Unke, die sich ihm als verzauberte Fee Amaryllis zu erkennen gibt. Die Unke weiß, wie er den Bann um das Schloss umgehen kann, und bittet ihn darum, Feenkraut zu besorgen, damit er sie von ihrem bösen Zauber erlöst. Kasperl macht sich auf den Weg, der verzauberten Fee zu helfen. Wird es ihm und Seppel gelingen, die Fee zu befreien, dem bösen Zauberer das Handwerk zu legen, den Räuber Hotzenplotz dem Wachtmeister Dimpfelmoser auszuliefern und der Großmutter ihre heißgeliebte Kaffeemühle zurückzubringen?
Der Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler, erstmals erschienen 1962, gehört zu den Klassikern der deutschsprachigen Kinderliteratur. Seit Jahrzehnten entführt die Geschichte mit ihren aus dem traditionellen Kasperletheater genommenen charakteristischen Figuren Kinder und Erwachsene in eine fantasievolle Welt, in der die Freundschaft und der Zusammenhalt über das Böse den Sieg davontragen. Ein fantasievolles Escape-Quest für die ganze Familie.
Aufführungsrechte: Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
Die Produktion wird großzügig unterstützt durch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 09:30 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Rathausturm-Besteigung
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 11:00 - 11:45 Uhr

Die Turmbesteigung ist keine Führung im eigentlichen Sinne, aber Sie werden begleitet auf das höchste Gebäude der Stadt, den 73 m hohen Rathaus-Turm.
Genießen Sie von dort die Aussicht auf die Stadt und die Auenlandschaft der Mulde.
Tickets: 4,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Soirée *Der Kirschgarten*
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 23.03.2026 / 17:15 Uhr
Im Vorfeld zur Premiere von Anton Tschechows Komödie Der Kirschgarten am 2. April 2026 lädt das Anhaltische Theater zu einer Soirée ein. Im Foyer des Großen Hauses gibt Dramaturg Erik Körner eine Einführung in das Werk und die aktuelle Dessauer Inszenierung. Anschließend geht es zu einem etwa halbstündigen Besuch der Probe auf der großen Bühne. Di... [mehr lesen]
Im Vorfeld zur Premiere von Anton Tschechows Komödie Der Kirschgarten am 2. April 2026 lädt das Anhaltische Theater zu einer Soirée ein. Im Foyer des Großen Hauses gibt Dramaturg Erik Körner eine Einführung in das Werk und die aktuelle Dessauer Inszenierung. Anschließend geht es zu einem etwa halbstündigen Besuch der Probe auf der großen Bühne. Die Besucher können hier einen direkten Einblick in die Arbeit der Künstler*innen gewinnen und live miterleben, wie Schauspieler, Sänger, Dirigent und Regieteam der szenischen Arbeit den letzten Schliff verleihen.
Der Eintritt ist frei.
Premiere zu Der Kirschgarten am 2. April 2026, 19:30 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 24.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 24.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 25.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 25.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 25.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 25.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
TCG im keller
(Rubrik: Geselligkeit/Spiele/Treffen / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 25.03.2026 / 19:00 - 22:00 Uhr

Nach einer kleinen Terminänderung finden die TCG-Abende jetzt immer am zweiten und vierten Mittwoch im Monat statt. Jeweils ab 19:00 sind Spielende aller TCGs herzlich in den keller eingeladen, mit alten oder neuen Bekanntschaften Magic, Lorcana, Pokémon, Yu-Gi-Oh! oder anderes zu spielen.
Wo findet’s statt:der keller, Zerbster Str. 42, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: der keller
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 10:30 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
DnD im keller
(Rubrik: Geselligkeit/Spiele/Treffen / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 18:00 - 22:30 Uhr

An jedem letzten Donnerstag im Monat richten wir eine DnD-Runde aus. Geeignet für jedes Erfahrungslevel, egal ob Neuling oder alter Hase - kommt gern vorbei und steigt mit ein! Neugierige dürfen auch erstmal zuschauen ;)
Wo findet’s statt:der keller, Zerbster Str. 42, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: der keller
5. Sinfoniekonzert
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 26.03.2026 / 19:30 Uhr

Sein Name taucht in keinem einschlägigen deutschsprachigen Konzertführer auf, auch die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart kennt ihn selbst in ihrer aktuellen Online-Ausgabe nicht. William Dawson, geboren 1899, war ein afroamerikanischer Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge. Sein bedeutendstes Werk, die Negro Folk Symphony, wurde 1934... [mehr lesen]
Sein Name taucht in keinem einschlägigen deutschsprachigen Konzertführer auf, auch die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart kennt ihn selbst in ihrer aktuellen Online-Ausgabe nicht. William Dawson, geboren 1899, war ein afroamerikanischer Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge. Sein bedeutendstes Werk, die Negro Folk Symphony, wurde 1934 von Leopold Stokowski in Philadelphia uraufgeführt. Obwohl der Erfolg überwältigend war, wurde die Sinfonie kaum nachgespielt und geriet so allmählich in Vergessenheit. Dawson schrieb, seine Sinfonie sei »ein Symbol für die Verbindung zwischen Afrika und seinem reichen Erbe und seinen Nachkommen in Amerika«. Neben eigenen Themen verwendete er Melodien von weniger bekannten Spirituals, die er kunstvoll in die sinfonische Struktur integrierte. Nach eigenem Bekunden ist das schönste Kompliment, das man seiner Sinfonie machen kann, »dass sie eindeutig nicht das Werk eines Weißen ist. Ich möchte, dass das Publikum sagt: ›Das kann nur ein Schwarzer [im Original Negro] geschrieben haben.‹« Der Konzertabend wird eingeleitet mit der Amerikanischen Suite von Antonín Dvořák. Der Komponist schrieb sie 1894 während seines Aufenthaltes in Amerika, wo er zeitweise die Leitung des New Yorker Konservatoriums übernommen hatte. Im Gegensatz zur großangelegten Sinfonie Aus der neuen Welt ist die Suite ein Gelegenheitswerk aus fünf kurzen, anmutig-heiteren Sätzen. Gustav Mahler, der in seinen letzten Lebensjahren 1907–1911 ebenfalls in New York wirkte, hatte die 1806 von Achim von Arnim und Clemens Brentano herausgegebene Sammlung Des Knaben Wunderhorn bereits 1892 während seiner Hamburger Zeit kennengelernt und in den folgenden Jahren über ein Dutzend Texte daraus als Orchesterlieder vertont: Scherz- und Liebeslieder, satirische Lieder, vor allem aber Soldatenlieder, die von Krieg, Tod, Fahnenflucht und Heimweh erzählen.
*Die Sinfoniekonzerte der Anhaltischen Philharmonie Dessau werden großzügig unterstützt durch die
Dessau GmbH.*
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 09:30 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Frühjahrsschleppjagd: Eröffnungskonzert
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Fr., 27.03.2026 / 17:30 Uhr

1. Frühjahrsschleppjagd im Gartenreich Dessau-Wörlitz am 27./28. März 2026
„290 Jahre Friedrich-Wilhelm von Erdmannsdorff“
Eröffnungskonzert "Der Ruf der Trompe , Wissenswertes und Poetisches über die Trompe de chasse"
mit den Bläsern "Les Trompes du Val du Rhin" in der St. Petri Kirche Wörlitz (öffentlich)
Tickets: 7,00 €
Wo findet’s statt:St.-Petri-Kirche Wörlitz, Kirchgasse 1, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Mecklenburg-Vorpommerscher Schleppjagdverein
Varieté im Eichenkranz - "Golden Times"
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Fr., 27.03.2026 / 18:00 - 21:30 Uhr

Erleben Sie einen atemberaubenden Abend der Extraklasse. Grandiose Akrobatik, Gesang und brillante Conférence entführen Sie in eine Welt voller Magie. Mit einzigartigen Darbietungen, veredelt durch ein Menü in vier Gängen aus der Küche des Hotel „Zum Stein“ und feinen Weinen.
Das Varieté „Golden Times“ im Eichenkranz steht unter der künstleri... [mehr lesen]
Erleben Sie einen atemberaubenden Abend der Extraklasse. Grandiose Akrobatik, Gesang und brillante Conférence entführen Sie in eine Welt voller Magie. Mit einzigartigen Darbietungen, veredelt durch ein Menü in vier Gängen aus der Küche des Hotel „Zum Stein“ und feinen Weinen.
Das Varieté „Golden Times“ im Eichenkranz steht unter der künstlerischen Leitung von Susanne Linzer – bekannt als „Macherin“ des erfolgreichen Kleinkunstraumes im Schlosspark Oranienbaum.
Im Kartenpreis enthalten:
Varieteprogramm „Golden Times“ im Eichenkranz mit einem vier gängigen Menü inkl. Wein, Bier und alkoholfreien Getränken
Beginn: 18:00 Uhr
Dauer: 3,5 Stunden
Preis pro Person: 125,00 €
Termine 2026:
Fr 06.02. | SA 07.02. | FR 13.03. | SA 14.03. | FR 27.03. | SA 28.03.
Tickets: 125,00 €
Wo findet’s statt:Historischer Gasthof "Zum Eichenkranz", Angergasse 104, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Ringhotel Zum Stein
Philharmini
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 18:30 Uhr
Willkommen im Konzert!
Konzerteinführung für Kinder ab 6 Jahren
Zu ausgewählten Sinfoniekonzerten bietet das Anhaltische Theater ein spezielles Programm für Kinder an, das diese spielerisch, lehrreich und unterhaltsam an die klassische Musik heranführt, sie neugierig machen und begeistern soll.
Denn: Klassische Musik macht Spaß!!! K... [mehr lesen]
Willkommen im Konzert!
Konzerteinführung für Kinder ab 6 Jahren
Zu ausgewählten Sinfoniekonzerten bietet das Anhaltische Theater ein spezielles Programm für Kinder an, das diese spielerisch, lehrreich und unterhaltsam an die klassische Musik heranführt, sie neugierig machen und begeistern soll.
Denn: Klassische Musik macht Spaß!!! Kurzweilig und informativ moderiert erfahren sie hier Wissenswertes über die Musiker, ihre Instrumente, Komponisten und ausgewählte Werke der Musikliteratur. Musikalische Expeditionen, die garantiert spannend und aufregend sind!
Während die Kinder an »Philharmini« teilnehmen, können die Eltern die »reguläre« Konzerteinführung besuchen. Anschließend gehen Kinder und Eltern gemeinsam in den Großen Saal und hören einen Ausschnitt/1. Teil des Sinfoniekonzertes. Hier sitzen die Kinder natürlich in der ersten Reihe und können die Musiker und den Dirigenten bei ihrem Spiel ganz aus der Nähe betrachten.
In der Pause werden die »Philharminis« von ihren Eltern wieder abgeholt. Ob es dann gleich nach Hause geht oder die Familie gemeinsam auch dem zweiten Teil des Konzerts lauscht, ist jedem selbst überlassen.
Tickets für das Philharmini-Programm sind an der Theaterkasse erhältlich.
Beginn: 18.30 Uhr, Treffpunkt Kassenhalle
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
5. Sinfoniekonzert
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 19:30 Uhr

Sein Name taucht in keinem einschlägigen deutschsprachigen Konzertführer auf, auch die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart kennt ihn selbst in ihrer aktuellen Online-Ausgabe nicht. William Dawson, geboren 1899, war ein afroamerikanischer Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge. Sein bedeutendstes Werk, die Negro Folk Symphony, wurde 1934... [mehr lesen]
Sein Name taucht in keinem einschlägigen deutschsprachigen Konzertführer auf, auch die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart kennt ihn selbst in ihrer aktuellen Online-Ausgabe nicht. William Dawson, geboren 1899, war ein afroamerikanischer Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge. Sein bedeutendstes Werk, die Negro Folk Symphony, wurde 1934 von Leopold Stokowski in Philadelphia uraufgeführt. Obwohl der Erfolg überwältigend war, wurde die Sinfonie kaum nachgespielt und geriet so allmählich in Vergessenheit. Dawson schrieb, seine Sinfonie sei »ein Symbol für die Verbindung zwischen Afrika und seinem reichen Erbe und seinen Nachkommen in Amerika«. Neben eigenen Themen verwendete er Melodien von weniger bekannten Spirituals, die er kunstvoll in die sinfonische Struktur integrierte. Nach eigenem Bekunden ist das schönste Kompliment, das man seiner Sinfonie machen kann, »dass sie eindeutig nicht das Werk eines Weißen ist. Ich möchte, dass das Publikum sagt: ›Das kann nur ein Schwarzer [im Original Negro] geschrieben haben.‹« Der Konzertabend wird eingeleitet mit der Amerikanischen Suite von Antonín Dvořák. Der Komponist schrieb sie 1894 während seines Aufenthaltes in Amerika, wo er zeitweise die Leitung des New Yorker Konservatoriums übernommen hatte. Im Gegensatz zur großangelegten Sinfonie Aus der neuen Welt ist die Suite ein Gelegenheitswerk aus fünf kurzen, anmutig-heiteren Sätzen. Gustav Mahler, der in seinen letzten Lebensjahren 1907–1911 ebenfalls in New York wirkte, hatte die 1806 von Achim von Arnim und Clemens Brentano herausgegebene Sammlung Des Knaben Wunderhorn bereits 1892 während seiner Hamburger Zeit kennengelernt und in den folgenden Jahren über ein Dutzend Texte daraus als Orchesterlieder vertont: Scherz- und Liebeslieder, satirische Lieder, vor allem aber Soldatenlieder, die von Krieg, Tod, Fahnenflucht und Heimweh erzählen.
*Die Sinfoniekonzerte der Anhaltischen Philharmonie Dessau werden großzügig unterstützt durch die
Dessau GmbH.*
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Blaue Augen,
schwarzes Haar
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 27.03.2026 / 20:00 Uhr
Ein Mann und eine Frau an einem lauen Sommerabend in einem Zimmer am Meer. Der Mann hat die Frau bezahlt, um ihm Gesellschaft zu leisten. Es ist aber mitnichten, wie es scheint. Er begehrt einen Fremden mit blauen Augen und schwarzem Haar, dem er kürzlich flüchtig begegnet ist. Auch die Frau fühlt sich von diesem charismatischen Unbekannten angezogen. Aus... [mehr lesen]
Ein Mann und eine Frau an einem lauen Sommerabend in einem Zimmer am Meer. Der Mann hat die Frau bezahlt, um ihm Gesellschaft zu leisten. Es ist aber mitnichten, wie es scheint. Er begehrt einen Fremden mit blauen Augen und schwarzem Haar, dem er kürzlich flüchtig begegnet ist. Auch die Frau fühlt sich von diesem charismatischen Unbekannten angezogen. Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung zwischen ihr und ihrem Geldgeber, der mehr über die Liebe und Frauen erfahren möchte.
Der Roman der französischen Schriftstellerin Marguerite Duras wurde 1986 veröffentlicht und sogleich zu einer Referenz der französischen zeitgenössischen Literatur. Obwohl die Geschichte die erotische Spannung eines Film Noir beinhaltet, wird sie nicht durch ein Mysterium vorangetrieben, sondern durch die inneren Wünsche der Figuren, die der Story eine sensibel-poetische Note verleihen.
Diese poetischen Zwischentöne des Stücks möchte Stefano Giannetti in seinem neuen Ballett erforschen. Dabei interessiert ihn insbesondere die Betrachtung der besonderen Anziehungskraft einer Person, die andere dazu bringt, sich nach ihr zu sehnen und zu verzehren. Aus dem gemeinsamen Verlangen des beobachtenden Paares entwickelt sich eine komplexe Beziehung, die Giannetti auf der Bühne durch Tanz erblühen lassen wird.
Spieldauer: ca. 1 Stunde
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
3. Mosigkauer Genussmesse
(Rubrik: Markt / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 09:00 - 19:00 Uhr

Anhalten(en) & Genießen - über 30 Aussteller präsentieren regionale Produkte im Gutshof von Schloss Mosigkau
Wo findet’s statt:Wirtschaftshof Schloss Mosigkau, Knobelsdorffallee 3, 06847 Dessau-Roßlau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Lady´s Day 2026
(Rubrik: Sport/Freizeit / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 14:00 - 18:00 Uhr

Lady's Day - finde deinen Sport!
2026 wieder in Roßlau!
Der Stadtsportbund Dessau-Roßlau e.V. lädt alle sportinteressierten Frauen zum Lady's Day in die Elbe-Rossel-Halle ein.
Wie in jedem Jahr ist die Teilnahme kostenfrei.
Komm vorbei und probier dich aus, es warten viele verschiedene sportliche Angebote darauf, aus... [mehr lesen]
Lady's Day - finde deinen Sport!
2026 wieder in Roßlau!
Der Stadtsportbund Dessau-Roßlau e.V. lädt alle sportinteressierten Frauen zum Lady's Day in die Elbe-Rossel-Halle ein.
Wie in jedem Jahr ist die Teilnahme kostenfrei.
Komm vorbei und probier dich aus, es warten viele verschiedene sportliche Angebote darauf, ausprobiert zu werden!
Einlass ab 13:30 Uhr, Beginn 14:00 Uhr.
Alle Informationen demnächst auf www.ssb-dessau.de
Sport frei!
Wo findet’s statt:Elbe-Rossel-Halle, Mörikestraße 2, 06862 Roßlau
Veranstalter: Stadtsportbund Dessau-Roßlau e.V.
Frühjahrsschleppjagd im Gartenreich Dessau-Wörlitz
(Rubrik: Brauchtum/Kultur / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Sa., 28.03.2026 / 14:30 Uhr

1. Frühjahrsschleppjagd im Gartenreich Dessau-Wörlitz am 27./28. März 2026
„290 Jahre Friedrich-Wilhelm von Erdmannsdorff“
12:00 Uhr
Stelldichein am Forsthaus Leiner Berg
14:30 Uhr
Curée, Belohnung der Hunde auf der Solitäreichenwiese an der Saugartenallee (am Nordtor von Park Luisium)
Kleiner Imbiss für alle Gäste
Wo findet’s statt:Solitäreichenwiese an der Saugartenallee (am Nordtor Park Luisium), 06844 Dessau-Roßlau (OT Waldersee)
Veranstalter: Mecklenburg-Vorpommerscher Schleppjagdverein
My Fair Lady
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 17:00 Uhr
1956 erschien das Musical My Fair Lady als Adaption von George Bernard Shaws Komödie Pygmalion. Das Musical spielt im London des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle, das von dem Philologen Professor Higgins für ein Experiment unter seine Fittiche genommen wird. Professor Higgins wettet mit seinem Freund ... [mehr lesen]
1956 erschien das Musical My Fair Lady als Adaption von George Bernard Shaws Komödie Pygmalion. Das Musical spielt im London des frühen 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle, das von dem Philologen Professor Higgins für ein Experiment unter seine Fittiche genommen wird. Professor Higgins wettet mit seinem Freund Oberst Pickering, dass er es schafft, aus dem einfachen Blumenmädchen mit seinem vulgären Dialekt eine Dame zu machen, die sogar fähig ist, den Diplomatenball im Buckingham Palace zu meistern. Eliza lässt sich auf das Experiment ein, in der Hoffnung, ihren prekären Verhältnissen zu entkommen. Sie zieht bei Professor Higgins ein und ist von nun an einem harten und streckenweise erniedrigenden phonetischen Drill ausgesetzt. Dennoch gelingt ihr der Durchbruch. Erste Bewährungsprobe ist das traditionsreiche Pferderennen in Ascot, bei dem sie mit ihrer unkonventionellen Art die Aufmerksamkeit des jungen Freddie Eynsford-Hill erregt, der zu ihrem Verehrer wird. Nachdem Eliza auf dem Diplomatenball alle in ihren Bann gezogen hat, ist es jedoch nicht sie, sondern der Professor, der für das Gelingen seines Experiments beglückwünscht wird. Mit dem Gefühl, lediglich für den Zeitvertreib der beiden Junggesellen ausgenutzt worden zu sein, verlässt sie das Haus. Professor Higgins hingegen muss sich eingestehen, dass aus dem Experimentierobjekt für ihn mehr geworden ist und er Eliza als Menschen tatsächlich vermisst.
Die Geschichte von Eliza Doolittle und Professor Higgins ist eine Adaption des antiken Pygmalion-Mythos aus Ovids Metamorphosen, der erzählt, wie sich der antike Bildhauer Pygmalion in eine von ihm geschaffene lebensechte Statue verliebt, die von der Liebesgöttin Venus zum Leben erweckt wird.
Lizenzgeber: Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH
Die Produktion wurde großzügig unterstützt durch den Freundeskreis des Dessauer Theaters.
Spieldauer: ca. 3 Stunden
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Varieté im Eichenkranz - "Golden Times"
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Sa., 28.03.2026 / 18:00 - 21:30 Uhr

Erleben Sie einen atemberaubenden Abend der Extraklasse. Grandiose Akrobatik, Gesang und brillante Conférence entführen Sie in eine Welt voller Magie. Mit einzigartigen Darbietungen, veredelt durch ein Menü in vier Gängen aus der Küche des Hotel „Zum Stein“ und feinen Weinen.
Das Varieté „Golden Times“ im Eichenkranz steht unter der künstleri... [mehr lesen]
Erleben Sie einen atemberaubenden Abend der Extraklasse. Grandiose Akrobatik, Gesang und brillante Conférence entführen Sie in eine Welt voller Magie. Mit einzigartigen Darbietungen, veredelt durch ein Menü in vier Gängen aus der Küche des Hotel „Zum Stein“ und feinen Weinen.
Das Varieté „Golden Times“ im Eichenkranz steht unter der künstlerischen Leitung von Susanne Linzer – bekannt als „Macherin“ des erfolgreichen Kleinkunstraumes im Schlosspark Oranienbaum.
Im Kartenpreis enthalten:
Varieteprogramm „Golden Times“ im Eichenkranz mit einem vier gängigen Menü inkl. Wein, Bier und alkoholfreien Getränken
Beginn: 18:00 Uhr
Dauer: 3,5 Stunden
Preis pro Person: 125,00 €
Termine 2026:
Fr 06.02. | SA 07.02. | FR 13.03. | SA 14.03. | FR 27.03. | SA 28.03.
Tickets: 125,00 €
Wo findet’s statt:Historischer Gasthof "Zum Eichenkranz", Angergasse 104, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Ringhotel Zum Stein
Mina Richmann
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 28.03.2026 / 20:00 Uhr

Ehrlich. Queer. Selbstbestimmt. Es ist die Suche nach einer Perspektive und Lebensrichtung, die die queere Deutsch-Iranerin Mina Richman schon früh zur Musik treibt. In Berlin geboren, aber in der Kleinstadt Bad Salzuflen aufgewachsen, pendelt sie zwischen den Welten und entdeckt in der CD-Sammlung ihrer Tante Schätze wie Joan As Policewoman und Nina Simon... [mehr lesen]
Ehrlich. Queer. Selbstbestimmt. Es ist die Suche nach einer Perspektive und Lebensrichtung, die die queere Deutsch-Iranerin Mina Richman schon früh zur Musik treibt. In Berlin geboren, aber in der Kleinstadt Bad Salzuflen aufgewachsen, pendelt sie zwischen den Welten und entdeckt in der CD-Sammlung ihrer Tante Schätze wie Joan As Policewoman und Nina Simone. Soul und Blues, die Hip-Hop-Kultur und die Revolte der großen Singer-Songwriterinnen stehen Pate, als sie an ihrer Debüt-EP Jaywalker (2022) arbeitet, mit der sie als beste Newcomerin für den PopNRW Preis nominiert wird. Von ihrem Vater „aus Versehen“ zur Feministin erzogen – wie sie es einmal in einem „Zeit“-Interview formulierte – bediente sie sich für ihren Künstlerinnennamen beim berühmten Cher-Zitat „Mom, I am a rich man“.
Der Solidaritäts-Song Baba Said geht während der Revolution im Iran schlagartig viral und ermöglicht ihr mit ihrer Musik einen Beitrag zum Kampf für Freiheit und Menschenrechte zu leisten. Aktivismus mit Musik zu verbinden, versteht sie als Pflicht und Notwendigkeit.
In ihrem Debütalbum Grown Up, welches im März 2024 über das Ladies&Ladys Label erschien, stellt sich Mina Richman dem Erwachsenwerden. Mit viel Ehrlichkeit kehrt sie in ihre Kindheit zurück und verarbeitet streitende Eltern, kulturelle Entwurzelung und den gesellschaftlichen, wie auch ihren persönlichen Umgang mit ihrem Körper. Von DLF Kultur und FluxFM zum Album der Woche gekührt, tourt sie seither deutschlandweit mit ihrer Band.
Am 28.03.2026 kommt Mina Richman mit ihren „Kunstvollen Songs und Texten, die gerade durch ihr Oversharing nichts als berührende Wahrhaftigkeit produzieren“ (Linus Volkmann, Musikexpress) in das Foyer im Alten Theater.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Mosigkeum mit Kaffee und Kuchen
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 14:00 - 17:00 Uhr
Mitten im Ort lädt das Mosigkeum dazu ein, in die Geschichte Mosigkaus einzutauchen. Der Heimatverein Mosigkau e.V. zeigt im liebevoll gestalteten Museum auf Schautafeln, Fotos, Karten und Alltagsgegenständen die Entwicklung des Dorfes über die Jahrhunderte. Auch die Bedeutung der denkmalgeschützten Gebäude sowie alte Sitten und Traditionen werden ansch... [mehr lesen]
Mitten im Ort lädt das Mosigkeum dazu ein, in die Geschichte Mosigkaus einzutauchen. Der Heimatverein Mosigkau e.V. zeigt im liebevoll gestalteten Museum auf Schautafeln, Fotos, Karten und Alltagsgegenständen die Entwicklung des Dorfes über die Jahrhunderte. Auch die Bedeutung der denkmalgeschützten Gebäude sowie alte Sitten und Traditionen werden anschaulich erklärt. Klein – aber voller Geschichte.
Perfekt für alle, die Mosigkau nicht nur sehen, sondern verstehen wollen.
Wo findet’s statt:Mosigkeum, Mühlenstraße 7, 06847 Dessau-Mosigkau
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 15:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Zauberhafte Stimmen der Andacht
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 16:00 - 18:00 Uhr

Der Kammerchor vocHales aus Halle bringt die „Johannespassion“ von Heinrich Schütz zu Gehör — eine dichte, sprachbetonte Darstellung der Passion, die durch klare Linien und expressive Chorsätze besticht und ohne Instrumentalbegleitung auskommt.
Im zweiten Teil erklingt Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“, eine zarte und zugl... [mehr lesen]
Der Kammerchor vocHales aus Halle bringt die „Johannespassion“ von Heinrich Schütz zu Gehör — eine dichte, sprachbetonte Darstellung der Passion, die durch klare Linien und expressive Chorsätze besticht und ohne Instrumentalbegleitung auskommt.
Im zweiten Teil erklingt Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“, eine zarte und zugleich ergreifende Vertonung des mittelalterlichen Mariengedichts für zwei Solostimmen und kleines Zupfensemble im galanten Stil, die durch ihre wundervolle Melodik berührt.
Die Instrumentalbegleitung übernimmt eine verkleinerte Besetzung des Anhaltinischen Zupforchesters; die vokalen Partien werden von Grit Wagner (Mezzosopran), Marlene Holzwarth (Alt) und David Ameln (Evangelist, Tenor) gestaltet. Gemeinsam schaffen die Ensembles eine konzentrierte, einfühlsame Atmosphäre, die zum Hören und Innehalten einlädt.
Der Eintritt kostet 15 € (Schüler/Studenten 10 €).
Karten können auch vorab online unter eventfrog.de/passion_de erworben werden.
Tickets: 15,00 €
Wo findet’s statt:Auferstehungskirche, Ziebigker Str. 29, 06846 Dessau-Roßlau
Die Fledermaus
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 17:00 Uhr

1872, als in Frankreich die Offenbach-Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy ihr Lustspiel Le Réveillon herausbrachten, schien die Feindschaft der Nationen aufgrund des deutsch-französischen Krieges vergessen zu sein. Das Stück basierte nämlich auf dem Schauspiel Das Gefängnis des deutschen Schriftstellers Roderich Benedix. Die Begeisterung, die... [mehr lesen]
1872, als in Frankreich die Offenbach-Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy ihr Lustspiel Le Réveillon herausbrachten, schien die Feindschaft der Nationen aufgrund des deutsch-französischen Krieges vergessen zu sein. Das Stück basierte nämlich auf dem Schauspiel Das Gefängnis des deutschen Schriftstellers Roderich Benedix. Die Begeisterung, die das französische Lustspiel in Wien hervorrief und letztlich zur Entstehung der Operette Die Fledermaus führte, verdeutlicht, dass jegliche Feindschaft in den Hintergrund tritt, sobald die hemmungslose Lebensfreude im Mittelpunkt steht.
Vor Jahren hat Gabriel von Eisenstein, ein Müßiggänger, seinem Freund Dr. Falke einen Streich gespielt. Nachdem sie gemeinsam auf einem Maskenball waren, ließ von Eisenstein seinen betrunkenen Freund Falke im peinlichen Fledermaus-Kostüm im Stadtpark schlafend liegen, sodass dieser am nächsten Morgen unter dem Spott der Passanten in seinem Kostüm nach Hause wanken musste. Nun ist die Zeit für die Rache der Fledermaus gekommen und damit der Plan von Dr. Falke aufgeht, müssen alle Figuren ihre zugeteilten Rollen spielen. Eine willkommene Ausrede, um ihre wahren inneren Triebe auszuleben.
Der Erfolg der Operetten von Jacques Offenbach in Wien führte dazu, dass viele Komponisten deutsche Operetten nach seinem Vorbild komponierten. Kaum jemand kam ihm jedoch so nahe wie Johann Strauß mit seiner Fledermaus. Das Zusammenspiel aus szenischer Schwungkraft, hintersinnigem Witz und sozial-psychologischer Treffsicherheit – unterstützt von Strauß‘ mitreißender Musik, die vom Walzer über die Polka bis zur Mazurka reicht – macht die Fledermaus zur Königin der Operette. Denn durch seine rauschende Musik ermöglicht Strauß nicht nur den maskierten Figuren, tanzend und singend aus ihrem tristen, realen Leben auszubrechen, sondern auch dem Publikum, dem Alltag zu entfliehen, denn »glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.«
Spieldauer: ca. 3 Stunden und 10 Minuten, inklusive einer Pause
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Blaue Augen,
schwarzes Haar
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 29.03.2026 / 18:00 Uhr
Ein Mann und eine Frau an einem lauen Sommerabend in einem Zimmer am Meer. Der Mann hat die Frau bezahlt, um ihm Gesellschaft zu leisten. Es ist aber mitnichten, wie es scheint. Er begehrt einen Fremden mit blauen Augen und schwarzem Haar, dem er kürzlich flüchtig begegnet ist. Auch die Frau fühlt sich von diesem charismatischen Unbekannten angezogen. Aus... [mehr lesen]
Ein Mann und eine Frau an einem lauen Sommerabend in einem Zimmer am Meer. Der Mann hat die Frau bezahlt, um ihm Gesellschaft zu leisten. Es ist aber mitnichten, wie es scheint. Er begehrt einen Fremden mit blauen Augen und schwarzem Haar, dem er kürzlich flüchtig begegnet ist. Auch die Frau fühlt sich von diesem charismatischen Unbekannten angezogen. Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung zwischen ihr und ihrem Geldgeber, der mehr über die Liebe und Frauen erfahren möchte.
Der Roman der französischen Schriftstellerin Marguerite Duras wurde 1986 veröffentlicht und sogleich zu einer Referenz der französischen zeitgenössischen Literatur. Obwohl die Geschichte die erotische Spannung eines Film Noir beinhaltet, wird sie nicht durch ein Mysterium vorangetrieben, sondern durch die inneren Wünsche der Figuren, die der Story eine sensibel-poetische Note verleihen.
Diese poetischen Zwischentöne des Stücks möchte Stefano Giannetti in seinem neuen Ballett erforschen. Dabei interessiert ihn insbesondere die Betrachtung der besonderen Anziehungskraft einer Person, die andere dazu bringt, sich nach ihr zu sehnen und zu verzehren. Aus dem gemeinsamen Verlangen des beobachtenden Paares entwickelt sich eine komplexe Beziehung, die Giannetti auf der Bühne durch Tanz erblühen lassen wird.
Spieldauer: ca. 1 Stunde
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 10:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Rathausturm-Besteigung
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 11:00 - 11:45 Uhr

Die Turmbesteigung ist keine Führung im eigentlichen Sinne, aber Sie werden begleitet auf das höchste Gebäude der Stadt, den 73 m hohen Rathaus-Turm.
Genießen Sie von dort die Aussicht auf die Stadt und die Auenlandschaft der Mulde.
Tickets: 4,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Julia Hofer & David Helbock
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 30.03.2026 / 19:30 Uhr

David Helbock, Aushängeschild des österreichischen Jazz, begeistert mit seinen Projekten weltweit das Publikum auf Festivals aller Kontinente. Seine Virtuosität und Kreativität haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter mehrere Preise beim weltgrößten Jazz Piano Solo Wettbewerb in Montreux (CH) sowie den »Outstanding Artist Award« des ... [mehr lesen]
David Helbock, Aushängeschild des österreichischen Jazz, begeistert mit seinen Projekten weltweit das Publikum auf Festivals aller Kontinente. Seine Virtuosität und Kreativität haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter mehrere Preise beim weltgrößten Jazz Piano Solo Wettbewerb in Montreux (CH) sowie den »Outstanding Artist Award« des österreichischen Bundes.
In seinem neuesten Projekt hat Helbock die vielseitige E-Bassistin und Cellistin Julia Hofer aus Wien als Duopartnerin gewinnen können. Hofer hat bisher vor allem in der Popwelt auf sich aufmerksam gemacht, sei es durch Tourneen mit den No Angels oder Auftritte in deutschen TV-Shows wie der von Stefan Raab.
Neben ihrer beeindruckenden Online-Präsenz auf YouTube, wo ihre Videos für die Firma Thomann Millionen von Bassfans begeistern, widmet sie sich nun gemeinsam mit David Helbock intensiver dem Jazz. Im Herbst 2025 veröffentlicht das Duo ein neues Album beim international renommierten Label ACT Music.
Das Album verspricht eine faszinierende Mischung aus ruhigen, träumerischen Eigenkompositionen und groovigen Jazzstücken, die den unverwechselbaren Stil von Helbock und Hofer tragen und wird auch noch durch spannende Gastmusiker*innen ergänzt werden. Mit einfallsreichen Effekten, rhythmischen Percussionelementen im Flügel und dem dynamischen Wechsel zwischen Cello und E-Bass verspricht dieser Abend ein außergewöhnliches Klangerlebnis und eine musikalische Reise voller Emotionen und Innovationen.
Besetzung
David Helbock - Piano, FX
Julia Hofer - E-bass, Fretless & Cello
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 31.03.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Bunt und rund
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 31.03.2026 / 09:00 Uhr

Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich au... [mehr lesen]
Wir befinden uns im Atelier einer Welterfinderin. Die Welterfinderin hat heute viel Schwung. Wir sind hautnah dabei wie eine neue Welt ›geboren‹ wird. Was gluckst denn da? Was gackert dort? Was schwimmt im Meer? Wo kam es her? Die Welt-Erfinderin erschafft ein wunderbares Rund. Nach und nach wird der Ball bewohnt und bunt. Und siehe da: Es zeigen sich auch erste Konflikte auf dem Rund. Wer streitet mit wem? Wer ist der dickste Fisch im Meer? Und welche Vögel feiern am Lautesten? Kerstin Dathe als Welterfinderin betört mit poetischer Bildsprache und lässt uns lachen über Situationen, die uns Menschen und andere Geschöpfe ausmachen. Und sie lässt uns staunen über Konflikte, die man haben kann. Für so manchen Streit hat die Welterfinderin ganz wunderbare Lösungen … so wird es bunt und rund. Kerstin Dathe belebt die Szenerie mit verschiedenen Figurenarten und allerlei fantasievollen Objekten.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 31.03.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Telefon-Führung durch das Schloss Oranienbaum
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Die., 31.03.2026 / 16:00 - 17:00 Uhr

Schloss Oranienbaum ist zusammen mit dem Park und der architektonischen Einbeziehung der Stadt ein einzigartiges Architekturensemble holländischer Prägung in Deutschland.
Henriette Catharina (1637–1708), Gemahlin des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627–1693), ließ sich die großzügige Schlossanlage ab 1683 zunächst als Sommerresidenz ... [mehr lesen]
Schloss Oranienbaum ist zusammen mit dem Park und der architektonischen Einbeziehung der Stadt ein einzigartiges Architekturensemble holländischer Prägung in Deutschland.
Henriette Catharina (1637–1708), Gemahlin des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627–1693), ließ sich die großzügige Schlossanlage ab 1683 zunächst als Sommerresidenz errichten und ab 1693 als Witwensitz ausbauen und vergrößern.
So funktioniert es
Bei der Führung handelt es sich um einen Telefon-Rundgang, an dem Sie von zu Hause teilnehmen können. Melden Sie sich bei "Bei Anruf Kultur" unter dem folgenden Link an:
https://www.beianrufkultur.de/programm/termin/familienfuehrung-durch-das-schloss-woerlitz
oder alternativ per Telefon (040) 209 404 36
Sie erhalten gleich nach Ihrer Anmeldung per E-Mail eine Festnetznummer für die Einwahl. Die erhaltene Telefonnummer wählen Sie am Veranstaltungstag etwa 2 bis 3 Minuten vor Beginn.
Wo findet’s statt:Schloss Oranienbaum, Schloßstraße 9a, 06785 Oranienbaum-Wörlitz
Veranstalter: Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Ostereier bemalen
(Rubrik: Brauchtum/Kultur / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 01.04.2026

Der Bürgerverein Mosigkau e. V. lädt ein zum traditionellen Ostereier bemalen nach sorbischem Brauch. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich.
Wo findet’s statt:Bürgerhaus Mosigkau, Knobelsdorffallee 4, 06847 Dessau-Roßlau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 01.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 01.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 01.04.2026 / 17:00 - 18:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Stammtisch Nordfest
(Rubrik: Geselligkeit/Spiele/Treffen / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 01.04.2026 / 20:00 - 21:00 Uhr

Das Nordfest kommt auch 2026 wieder zurück! Nach dem Auftakt im letzten Jahr sind die Planungen wieder im vollen Gange. Am 06. Juni findet das Nordfest wieder statt, bis dahin trifft sich der Stammtisch an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20:00 im keller. Kommt gern dazu und bringt eure Ideen mit ein!
Wo findet’s statt:der keller, Zerbster Str. 42, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: der keller
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 02.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 02.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Rathausturm-Besteigung
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 02.04.2026 / 16:00 - 16:45 Uhr

Die Turmbesteigung ist keine Führung im eigentlichen Sinne, aber Sie werden begleitet auf das höchste Gebäude der Stadt, den 73 m hohen Rathaus-Turm.
Genießen Sie von dort die Aussicht auf die Stadt und die Auenlandschaft der Mulde.
Tickets: 4,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Was gibt´s neues in der Dauerausstellung?
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Kulturstiftung Dessau-Wörlitz)
Do., 02.04.2026 / 17:00 Uhr

Führung durch die Ausstellung "Das ganze Land ein Garten" im Haus der Fürstin in Wörlitz mit Christoph Willmitzer, Abteilung Schlösser und Sammlungen.
Preis: 12 € p. P.
Anmeldung: Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter schloss-woerlitz@gartenreich.de
oder +49 (0)34905 40920
Tickets: 12,00 €
Wo findet’s statt:Haus der Fürstin in Wörlitz, Kirchgasse 35, 06785 Oranienbaum-Wörlitz (OT Wörlitz)
Veranstalter: Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Das Lauschkonzert mit TOM
(Rubrik: Konzert / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 02.04.2026 / 19:30 - 22:00 Uhr

Einladung zum Innehalten: Das Lauschkonzert mit TOM!
Am 02. April um 19:30 Uhr verwandelt sich die Villa Krötenhof in einen Ort der Begegnung und der leisen Töne. Der Dessauer Liedermacher Tom (Thomas Lapschansky) lädt zu seinem „Lauschkonzert“ ein. Ein Abend, der weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht.
Wer ist Tom? ... [mehr lesen]
Einladung zum Innehalten: Das Lauschkonzert mit TOM!
Am 02. April um 19:30 Uhr verwandelt sich die Villa Krötenhof in einen Ort der Begegnung und der leisen Töne. Der Dessauer Liedermacher Tom (Thomas Lapschansky) lädt zu seinem „Lauschkonzert“ ein. Ein Abend, der weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht.
Wer ist Tom? Schon als Kind in Leipzig entdeckte Tom die Welt durch Klänge. Was mit dem Ausprobieren jedes erdenklichen Instruments begann, mündete in einer tiefen Liebe zur Gitarre und dem Klavier. Heute schreibt er Songs, die direkt aus dem echten Leben gegriffen sind. Tom ist ein Künstler, der das Herz am rechten Fleck hat: Bekannt für seine einfühlsame Art und sein Engagement (wie zuletzt bei seinen bewegenden Benefizkonzerten für das Hospiz), schafft er es, auch die schweren Themen des Lebens – Abschied, Schmerz und Suche – in hoffnungsvolle Melodien zu kleiden.
Was erwartet euch beim Lauschkonzert? Es ist eine Reise durch alle Facetten der Emotionen. Toms Musik ist nie laut oder aufdringlich. Sie ist ein „musikalischer Begleiter auf allen Lebenswegen“. In der intimen Atmosphäre der Villa Krötenhof gibt er seinen Gedanken, Erlebnissen und Träumen einen Raum und lädt euch ein, eure eigenen darin wiederzufinden. „Musik ist ein Spiegel meiner Seele. Sie will nicht zum Tanzen bewegen, sondern zum Fühlen und Berühren.“
Kommt vorbei, lasst den Alltag vor der Tür und nehmt euch ein wenig „Zeit zu leben“.
Tickets: Erhältlich unter Reservix.de & Eventim-light.com
Hör mal rein & erfahre mehr: www.tom-musiker.de
Tickets: 19,62 €
Wo findet’s statt:Villa Krötenhof, Wasserstadt 50, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Villa Krötenhof
Der Kirschgarten
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Do., 02.04.2026 / 19:30 Uhr
Endlich zu Hause? Die Gutsbesitzerin Ranewskaja kehrt nach Jahren der Abwesenheit auf ihr altes Anwesen zurück, das von einem wunderschönen Kirschgarten umgeben ist. Dieser steht gerade in voller Blüte. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Sohnes war Ranewskaja aus ihrer russischen Heimat nach Paris ausgewandert. Doch sie und ihre Familie sind hoch verschu... [mehr lesen]
Endlich zu Hause? Die Gutsbesitzerin Ranewskaja kehrt nach Jahren der Abwesenheit auf ihr altes Anwesen zurück, das von einem wunderschönen Kirschgarten umgeben ist. Dieser steht gerade in voller Blüte. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Sohnes war Ranewskaja aus ihrer russischen Heimat nach Paris ausgewandert. Doch sie und ihre Familie sind hoch verschuldet und das heimische Gut muss zwangsversteigert werden. Ihr ehemaliger Leibeigener Lopachin, der mittlerweile zu Vermögen gekommen ist, hat einen radikalen Vorschlag, wie das Gut noch zu retten ist. Er möchte den alten, nutzlos gewordenen Kirschgarten abholzen und auf dem Grundstück Parzellen mit Datschen für Sommergäste aus der Stadt errichten lassen. Ranewskaja kann sich jedoch nicht zu diesem Schritt entschließen. Sie hält an der Vergangenheit fest und sehnt sich in ihre unbeschwerte Kindheit auf dem Gut zurück. Am Ende schafft Lopachin Fakten und ersteigert das Gut. Unter dem Geräusch einer Axt, die bereits beginnt, den Kirschgarten abzuholzen, verlassen die ehemaligen Besitzer das Anwesen.
Anton Tschechows große tragische Gesellschaftskomödie, die ein Jahr vor seinem Tod 1904 entstand, zeigt eine Gesellschaft der Zeitenwende. Ranewskaja gehört einer Epoche an, die vorüber ist. Lopachin dagegen repräsentiert die moderne, neue Zeit. Müßige Schönheit, symbolisiert durch den Kirschgarten, hat in dieser Moderne keinen Platz mehr, sondern ist einem auf Gewinn ausgerichteten, pragmatischen Zweckdenken gewichen.
Was bleibt, wenn scheinbar alles neu wird?
Aufführungsrechte: henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 03.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Fr., 03.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 04.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 04.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 04.04.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Così fan tutte
ossia
La scuola degli amanti
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 04.04.2026 / 17:00 Uhr

So machen’s alle Frauen. Die ›Ausschweifungen‹ der jungen Frauen in Mozarts letzter Zusammenarbeit mit Da Ponte wurden vom Publikum nicht so leicht akzeptiert wie die des Wüstlings Don Giovanni in der vorherigen Opernzusammenarbeit Mozarts und Da Pontes. Erst im 20. Jahrhundert bekam Così fan tutte die berechtigte Anerkennung des Publikums, das das g... [mehr lesen]
So machen’s alle Frauen. Die ›Ausschweifungen‹ der jungen Frauen in Mozarts letzter Zusammenarbeit mit Da Ponte wurden vom Publikum nicht so leicht akzeptiert wie die des Wüstlings Don Giovanni in der vorherigen Opernzusammenarbeit Mozarts und Da Pontes. Erst im 20. Jahrhundert bekam Così fan tutte die berechtigte Anerkennung des Publikums, das das geschickte Libretto und den lebendigen Humor der Musik nun zu schätzen wusste. Die Offiziere Ferrando und Guglielmo umschwärmen die Schwestern Dorabella und Fiordiligi. Ihr Lehrer Don Alfonso, ein Philosoph alter Schule, warnt jedoch die jungen Männer vor der flüchtigen Beständigkeit der Gefühle ihrer Geliebten. So kommt es zur Wette und zu einem beispiellosen Experiment: Die beiden Männer verpflichten sich, für 24 Stunden allen Anweisungen von Don Alfonso zu folgen. Bleiben die Frauen treu, so haben die beiden Männer die Wette gewonnen. Und so ziehen die beiden Soldaten vermeintlich in den Krieg, um kurze Zeit später als orientalische Edle wiederaufzutauchen und maskiert ihre eigenen Geliebten zu umwerben.
Zunächst scheinen alle Bemühungen erfolglos. Standhaft verweigern sich die Schwestern allen Verführungsversuchen. Doch Don Alfonso lässt gemeinsam mit Despina, dem Dienstmädchen der beiden Damen, die jungen Männer alle Register der Liebeskunst ziehen. Bis die beiden Frauen die Sache selbst in die Hand nehmen …
Così fan tutte ist die letzte Zusammenarbeit Mozarts mit Da Ponte, der nach dem Tod Josephs II. seine Stellung als Hofdichter in Wien verlor und ins Ausland ging. Text und Musik sind hier noch enger verwoben als im zuvor erschienenen Don Giovanni. Das eben noch im Zuge der Aufklärung (wieder-)entdeckte Ideal der bürgerlichen Liebe wird boshaft und liebevoll infrage gestellt. Dabei gelingt Mozart und Da Ponte ein Seelenporträt psychologischer Tiefe, wie es erst hundert Jahre später wieder auf die Opernbühne fand.
Aufführungsdauer ca. 3 ½ Stunden, inkl. einer Pause
Die Produktion wird großzügig unterstützt durch die AHLSA GmbH.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Osterfeuer Mosigkau
(Rubrik: Brauchtum/Kultur / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Sa., 04.04.2026 / 18:00 - 22:00 Uhr

Im Naturbad in Mosigkau findet wieder das traditionelle Osterfeuer statt. Los geht es am 4.4.2025 ab 18 Uhr
Wo findet’s statt:Naturbad Mosigkau, Prödelweg 1 a, 06847 Dessau-Roßlau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Osterbrunch – Genussvolle Feiertage erleben
(Rubrik: Gastronomie / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 10:30 - 14:00 Uhr

Feiern Sie Ostern in entspannter Atmosphäre und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen!
Am 05. April 2026 laden wir Sie herzlich zu unserem festlichen Osterbrunch in das Veranstaltungszentrum des Golf-Park Dessau ein.
Von 10.30 bis 14.00 Uhr erwartet Sie eine abwechslungsreiche Brunch-Auswahl mit liebevoll zubereiteten Speisen – frisch,... [mehr lesen]
Feiern Sie Ostern in entspannter Atmosphäre und lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen!
Am 05. April 2026 laden wir Sie herzlich zu unserem festlichen Osterbrunch in das Veranstaltungszentrum des Golf-Park Dessau ein.
Von 10.30 bis 14.00 Uhr erwartet Sie eine abwechslungsreiche Brunch-Auswahl mit liebevoll zubereiteten Speisen – frisch, saisonal und perfekt auf das Osterfest abgestimmt. Begleitet wird der Vormittag von dezenter Live-Musik, die für eine angenehme, stilvolle Stimmung sorgt und den Brunch zu einem besonderen Erlebnis macht.
Im Preis von 49,00 € pro Person sind enthalten: das reichhaltige Brunch - Buffet, Kaffee, Wasser und kleine Osterüberraschungen für die kleinen Gäste.
Genießen Sie entspannte Stunden mit Familie und Freunden, umgeben von der schönen Kulisse des Golf-Parks und starten Sie genussvoll in die Osterfeiertage.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Tickets: 49,00 €
Wo findet’s statt:Golf-Park Dessau Veranstaltungszentrum, Junkersstraße 52, 06847 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Andrea Trebus
Unsichtbares Bauhaus
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Das Bauhausgebäude in Dessau gilt als Ikone der Moderne. Doch welche Orte in Dessau jenseits der von Walter Gropius entworfenen Bauhausbauten lassen sich noch mit dem Bauhaus verbinden? Wo wirkten, wo lebten, wo feierten die Bauhäusler in der Stadt?
Unsere Stadtführung zeigt Ihnen diese unsichtbaren Bauhausorte und lädt Sie ein, eine unbekannte Seite des Bauhauses zu entdecken.
Tickets: 12,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Der Räuber Hotzenplotz
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 16:00 Uhr

Der Räuber Hotzenplotz hat die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter gestohlen. Diese ist ein Geburtstagsgeschenk von Kasperl und seinem Freund Seppel. Außerdem kann sie Großmutters Lieblingslied »Alles neu macht der Mai« spielen. Während Wachtmeister Dimpfelmoser zögert, machen sich Kasperl und Seppel auf, um Hotzenplotz‘ Räuberhöhle zu finden un... [mehr lesen]
Der Räuber Hotzenplotz hat die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter gestohlen. Diese ist ein Geburtstagsgeschenk von Kasperl und seinem Freund Seppel. Außerdem kann sie Großmutters Lieblingslied »Alles neu macht der Mai« spielen. Während Wachtmeister Dimpfelmoser zögert, machen sich Kasperl und Seppel auf, um Hotzenplotz‘ Räuberhöhle zu finden und die Kaffeemühle zurückzuholen. Um nicht erkannt zu werden, tauschen sie ihre Kopfbedeckungen. Doch dem Räuber Hotzenplotz gelingt es, Kasperl und Seppel gefangenzunehmen. Kasperl wird von Hotzenplotz in dem Glauben, es handle sich um Seppel, an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft, der einen Diener zum Kartoffelschälen benötigt. Da das Schloss des Zauberers mit einem Bann belegt ist, gelingt es Kasperl zunächst nicht, daraus zu fliehen. Beim heimlichen Umherstreifen im Schloss stößt er in den Kellergewölben auf eine Unke, die sich ihm als verzauberte Fee Amaryllis zu erkennen gibt. Die Unke weiß, wie er den Bann um das Schloss umgehen kann, und bittet ihn darum, Feenkraut zu besorgen, damit er sie von ihrem bösen Zauber erlöst. Kasperl macht sich auf den Weg, der verzauberten Fee zu helfen. Wird es ihm und Seppel gelingen, die Fee zu befreien, dem bösen Zauberer das Handwerk zu legen, den Räuber Hotzenplotz dem Wachtmeister Dimpfelmoser auszuliefern und der Großmutter ihre heißgeliebte Kaffeemühle zurückzubringen?
Der Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler, erstmals erschienen 1962, gehört zu den Klassikern der deutschsprachigen Kinderliteratur. Seit Jahrzehnten entführt die Geschichte mit ihren aus dem traditionellen Kasperletheater genommenen charakteristischen Figuren Kinder und Erwachsene in eine fantasievolle Welt, in der die Freundschaft und der Zusammenhalt über das Böse den Sieg davontragen. Ein fantasievolles Escape-Quest für die ganze Familie.
Aufführungsrechte: Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
Die Produktion wird großzügig unterstützt durch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
¡Ay amor!
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
So., 05.04.2026 / 17:00 Uhr
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 06.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 06.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Stadtrundgang Dessau
(Rubrik: Führung/Besichtigung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 06.04.2026 / 11:00 - 12:30 Uhr

Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einig... [mehr lesen]
Entdecken Sie auf einem Rundgang die wechselvolle Geschichte der Stadt. Dessau hat eine achthundertjährige Geschichte, bietet viermal Welterbe und ist ein Ort, in dem sich die Lebenswege vieler berühmter Persönlichkeiten kreuzten.
Die Führung zeigt, wie das Bauhaus nach Dessau kam, was die Stadt mit dem Grundgesetz zu tun hat und warum einige ihrer Kinder im Ausland bekannter sind als an ihrem Geburtsort. Der Rundgang lässt Stadträume auferstehen und Zeitzeugen verschiedenster Epochen zu Wort kommen, um die Stadt von Vater Franz und Erdmannsdorff, Moses Mendelssohn und Kurt Weill, Max und Wilhelm Müller, Junkers, Gropius, Kandinsky und vieler anderer zu einem kontrastreichen Bild zu vereinen.
Tickets: 10,00 €
Wo findet’s statt:Tourist-Information Dessau, Ratsgasse 11, 06844 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Tourist-Information Dessau
Die Schöpfung
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mo., 06.04.2026 / 17:00 Uhr

Aufführungsdauer 1 Stunde 45 Minuten. Keine Pause
Es gibt in der Musikgeschichte nur wenige Werke, die eine so epochale Wirkung entfalteten wie Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung. Auf seinen beiden England-Reisen 1791/92 und 1794/95 hatte der Komponist einige Aufführungen Händelscher Oratorien erlebt, die ihn stark beeindruckten. Aus England br... [mehr lesen]
Aufführungsdauer 1 Stunde 45 Minuten. Keine Pause
Es gibt in der Musikgeschichte nur wenige Werke, die eine so epochale Wirkung entfalteten wie Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung. Auf seinen beiden England-Reisen 1791/92 und 1794/95 hatte der Komponist einige Aufführungen Händelscher Oratorien erlebt, die ihn stark beeindruckten. Aus England brachte er auch die Textvorlage mit. Sie basierte auf John Miltons Epos Paradise Lost und wurde in Wien von Gottfried van Swieten ins Deutsche übertragen. Nach eineinhalb Jahren intensivster Arbeit konnte der 65-jährige Haydn Anfang 1798 die Komposition beenden. Der Erfolg der ersten Wiener Aufführungen war beispiellos. In kürzester Zeit fand Die Schöpfung begeisterte Aufnahme in der ganzen musikalischen Welt. Um das Werk aufführen zu können, gründeten sich vielerorts neue Chorvereinigungen und Musikgesellschaften. In Haydns Schöpfung spiegeln sich exemplarisch die aufklärerischen Ideale der Zeit um 1800. In den beiden ersten Teilen des Oratoriums wird die biblische Schöpfungsgeschichte vom anfänglichen finsteren Chaos über das plötzlich erstrahlende Licht, die Erschaffung der unbelebten und schließlich der belebten Natur mit dem Menschen als Zielpunkt sehr bildhaft geschildert. Der dritte Teil führt uns ins Paradies zu Adam und Eva, die ihrem Schöpfer danken und das Glück ihres Daseins genießen. Haydns freudige, dem Diesseits zugewandte Musik verbindet das Erhabene mit dem Anmutigen und ist zudem von einer naiven Unbefangenheit, »so als ob Haydn die Geschichte jungen Hörern erzählen würde, die sie vorher noch nie gehört haben« (James Keller).
Aufführungsdauer: 1 Stunde 45 Minuten. Keine Pause
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 07.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Die., 07.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Ausstellung zu Max Müller (1823–1900) aus Dessau
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 08.04.2026 / 09:00 - 17:00 Uhr

Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte ... [mehr lesen]
Ausstellung Orient im Okzident | „Ein Freund Indiens“ Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau
Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
„Ein Freund Indiens. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau“ ist der Titel eines Vortrages von Dr. Frank Kreißler am 10. Februar um 18 Uhr im Archivverbund im Alten Wasserturm (Heidestraße 21). Mit dem Vortrag wird auch zugleich eine dazugehörige Ausstellung eröffnet, die dort im Archivverbund bis zum 21. April präsentiert wird. Der Titel der Kabinettausstellung lautet „Orient im Okzident, Friedrich Max Müller (1823–1900). Ein Freund Indiens“. Es werden zahlreiche Dokumente, Bildzeugnisse und Bücher aus dem im Stadtarchiv (Anhaltische Landesbücherei Dessau) befindlichen Nachlass Friedrich Max Müllers gezeigt.
Als Müller im Jahr 1900 starb, trauerte man weltweit. Nachrufe bezeichneten ihn als „Freund Indiens“ und „Der Welt größten Philologen“. Gemeint war der 1823 in Dessau geborene Sprach- und Literaturwissenschaftler Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford mit seinen Sanskritforschungen und zahlreichen grundlegenden Publikationen wahrlich Weltruhm erlangt hatte.
Friedrich Max Müller wurde am 6. Dezember 1823 in Dessau als Sohn des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827) und von Adelheid Basedow, einer Enkelin des Philanthropinum-Gründers Johann Bernhard Basedow (1724–1790) geboren. Nach dem Schulbesuch in Dessau bereitete sich Friedrich Max Müller ab 1836 am berühmten Nicolai-Gymnasium in Leipzig auf sein Abitur vor, das er dann am „Francisceum“ in Zerbst ablegte. 1841 bis 1844 studierte er Philologie und Philosophie an den Universitäten Leipzig und Berlin, Sein besonderes Interesse galt der Indologie und dem Sanskrit. Seine wissenschaftliche Arbeit führte ihn 1845 nach Paris und 1846 nach London. 1854 erhielt er eine ordentliche Professur für neue Sprachen und Literaturen in Oxford und wurde an der dortigen Universität ab 1868 erster Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Religionswissenschaft. Friedrich Max Müller gab viele herausragende wissenschaftliche Werke heraus, unter anderem die „Sacred books of the East“ in 50 Bänden sowie „India what can it teach us?“ (London 1883) als sein populärstes Buch. Für seine Lebensleistung erhielt Friedrich Max Müller zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Er starb am 28. Oktober 1900 in Oxford. Seine Werke werden noch immer von Studenten der Indologie und der Sanskrit-Forschung in aller Welt genutzt. Die deutschen Goethe-Institute in Indien firmieren unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Archivverbundes besucht werden.
Wo findet’s statt:Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21, 06846 Dessau-Roßlau
Veranstalter: Sven Hertel
Kerstin Grimm - Malerei, Zeichnung, Plasik
(Rubrik: Ausstellung / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 08.04.2026 / 10:00 - 17:00 Uhr

Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen M... [mehr lesen]
Kerstin Grimm pendelt künstlerisch zwischen den Möglichkeiten von Zeichnung und Skulptur und ist seit ihrem Studium an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee in jedem der beiden Bereiche zu Hause. Sie begann mit der Zeichnung, hat die Fläche des Bildes verlassen und ist zu dieser zurückgekehrt. Die Skulpturen, die meist Bronzen und in wenigen Fällen Mischtechniken sind, begleiten die Arbeiten auf Papier anekdotisch und weiten den Horizont der künstlerischen Möglichkeiten vor allem im Figürlichen.
Die zeitlose, transzendente Art der Figuration befördert das Denken an die alten, fragilen Bestände grafischer Kabinette – denen man, mehr als abgeschilderter Gegenwart, noch Geheimnisse zutraut. Viele der Blätter bestehen aus geschichteten Papieren, die nicht nur collagiert, sondern außerdem in vielen Prozessen überarbeitet, verklebt und verdichtet werden – um schließlich, wie die Miniaturen alter Handschriften, gehüllt in eine Aura großer Kostbarkeit, daherzukommen.
Kerstin Grimm lebt und arbeitet in Berlin
Tickets: 3,00 €
Wo findet’s statt:KUNSTHALLE Dessau, Ratsgasse 5, 06844 Desssau-Rosslau
Veranstalter: Gerhard lambrecht
Anne Frank
(Rubrik: Bühnenkunst / eingetragen von Stadt Dessau-Roßlau - Referat IT/Digitalisierung)
Mi., 08.04.2026 / 10:00 Uhr

»Ich werde, hoffe ich, dir alles anvertrauen können, wie ich es noch bei niemandem gekonnt habe, und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein.« Mit diesen Worten beginnt Anne Franks Tagebuch, an dem sie zwischen 1942 und 1944 schreibt. Wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten muss sie mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus unt... [mehr lesen]
»Ich werde, hoffe ich, dir alles anvertrauen können, wie ich es noch bei niemandem gekonnt habe, und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein.« Mit diesen Worten beginnt Anne Franks Tagebuch, an dem sie zwischen 1942 und 1944 schreibt. Wegen der Verfolgung durch die Nationalsozialisten muss sie mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus untertauchen. Zwei Jahre lang wird die enge Wohnung für sie ein lebensnotwendiges Refugium und bedrückendes Gefängnis zugleich. Zu ihrem 13. Geburtstag bekam sie ein Tagebuch geschenkt, sie vertraut ihm alles an, was sie erlebt, denkt und fühlt. Sie beschreibt eindringlich ihren Alltag, der geprägt ist von quälender Einsamkeit und der ständigen Angst, entdeckt zu werden, und erzählt gleichzeitig voller Lebensmut von ihren Träumen für die Zeit nach der Befreiung. In dieser engen, bedrohten Welt im Hinterhaus der Prinsengracht 263 erlebt sie die ganz normalen Sorgen und Sehnsüchte einer Jugendlichen. Die erste Verliebtheit, die Suche nach der eigenen Persönlichkeit, das schwierige und doch liebevolle Verhältnis zu den Eltern, ihren Wunsch, Schriftstellerin zu werden – alles hält sie fest. Vor allem aber beschäftigt sie immer wieder der Krieg und die Situation der Juden. 1944 wird die Familie an die Nationalsozialisten verraten und ins KZ Auschwitz verschleppt. Ein halbes Jahr später wird Anne in Bergen-Belsen ermordet, wenige Wochen vor der Befreiung des Lagers durch die Alliierten. Vater Otto, der als Einziger überlebt, findet das Tagebuch seiner Tochter und erfüllt ihr mit der Veröffentlichung ihren Traum, auch über ihren Tod hinaus fortzuleben. Das Schreiben war für Anne lebensnotwendig. Ihre Schilderungen sind kraftvoll und klar und erschaffen eindringliche Bilder. Mit den Mitteln des Figuren- und Objekttheaters taucht die Inszenierung in Annes Tagebuch ein, erkundet die Welt ihrer Worte und Gedanken und untersucht, wie ihre Fragen und Botschaften sich mit dem Heute verbinden.
Wo findet’s statt:Anhaltisches Theater Dessau, Friedensplatz 1a, 06484 Dessau
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